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Chile:

"Es war eine schwierige Traubensaison in Europa"

Die Saison von Verfrut, einem chilenischen Exporteur, der auch in Peru tätig ist, war in diesem Jahr von Gegensätzen geprägt. María Elena Villablanca, Europa-Managerin des Unternehmens, blickt auf eine schwierige Traubensaison, eine bescheidene Erholung bei Kirschen und vielversprechende Aussichten für Kiwis zurück.

© Verfrut

Die peruanische Traubensaison neigt sich dem Ende zu. "Wir sind fast fertig mit den peruanischen Trauben; nur die letzten Container sind noch auf dem Weg nach Indonesien", erzählt Villablanca. In Europa verlief die Saison schwieriger als erwartet. "Es war eine schwierige Saison in Europa, weil europäische Trauben bis Ende November auf dem Markt waren. Dadurch verlief unser Absatz langsamer", erklärt sie. Das führte letztlich zu niedrigeren Preisen als in den Vorjahren.

Was die Produktion angeht, verzeichnete Peru einen Anstieg der Mengen, angetrieben durch die Umstellung auf neue Sorten. "Der Trend ist klar: weniger Red Globe, mehr kernlose Sorten", sagt Villablanca. Neue weiße Sorten wie Autumncrisp sind beliebt und spiegeln eine strukturelle Verschiebung der Marktpräferenzen wider.

"Bei den chilenischen Trauben hat der Regen in der zentralen Region dazu geführt, dass mehrere Erzeuger und Exporteure die Saison früher als geplant beenden mussten", fügt sie hinzu.

In Bezug auf die Absatzmärkte bleiben die USA das wichtigste Ziel, gefolgt von Lateinamerika, Europa und Südostasien. "Die Nachfrage in den USA ist stabil, und wir bauen den japanischen Markt weiter aus", so Villablanca.

© Verfrut

Die Kirschensaison brachte weniger Ertrag als ursprünglich erwartet. "Die Erträge fielen geringer aus als in den ersten Schätzungen, genau wie im Rest der Branche", sagt Villablanca. Die Qualität war jedoch gut: "Die Früchte waren fest, hatten eine schöne Farbe und eine gute Größe." Insgesamt exportierte Verfrut 4 Millionen Kartons, gegenüber 4,9 Millionen in der vorangegangenen Saison.

Was die Märkte betrifft, ist eine vorsichtige Diversifizierung zu beobachten. China bleibt ein Schlüsselmarkt für die Branche, aber Verfrut hat seine Position in den USA weiter gestärkt. Dieser Markt macht mittlerweile 25 % der Lieferungen aus. "Nächstes Jahr werden wir diese Diversifizierung weiter vorantreiben", erwartet Villablanca.

Die Preise lagen höher als im Vorjahr, blieben jedoch deutlich unter den Rekordwerten früherer Saisons. Wichtige Herausforderungen waren phytosanitäre Beschränkungen und logistische Anforderungen, wie Kühlbehandlungen für Obst aus Quarantänezonen.

© Verfrut

Die Kiwi-Saison steht noch bevor, doch die Aussichten sind positiv. "Wir erwarten ein höheres Volumen als im Vorjahr. Die Nachfrage wächst weiter und wir rechnen mit guten Ergebnissen", sagt Villablanca. Die grüne Kiwi, insbesondere die Sorte Hayward, bildet nach wie vor den Kern des chilenischen Angebots.

Logistik bleibt ein Schwerpunkt. "Reedereien sind in Bezug auf Lieferzeiten nicht immer zuverlässig, und die Kosten sind immer noch höher als vor ein paar Jahren", warnt Villablanca. Die Strategie von Verfrut ist daher auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. "Unser Ziel ist es, nicht nur zu wachsen, sondern dies auf eine Weise zu tun, die langfristig tragbar ist."

© VerfrutWeitere Informationen:
María Elena Villablanca
Verfrut
Chile
Tel.: +56 9 6836 6191
[email protected]
www.verfrut.com

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