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Max Marinello vom Engrosmarkt Zürich:

"Viele Spitzenköche in der Region sind deutsch und fragen gezielt nach Produkten aus der Heimat"

Auch auf dem Zürcher Engrosmarkt treffen die einheimischen Frühlingsboten nun sukzessive ein. "In der letzten Märzwoche gab es bereits ersten Heizspargel von unserem langjährigen Partner Schmitterhof aus Diepoldsau", berichtet Max Marinello des gleichnamigen Großhandelsunternehmens. "Trotz hoher Marktpreise ließ die Qualität des Übersee-Spargels aus Mexiko und Peru in Richtung Saisonende stark nach, sodass wir deren Kampagne bereits in der KW 13 beendet haben. Hier kam uns dann der relativ frühe Saisonauftakt in Europa entsprechend entgegen." Neben einheimischem Spargel bietet Marinello zurzeit Ware aus Deutschland, Spanien, Italien sowie Ungarn (Donau-Spargel) an.

© Marinello & Co AG
Max & Tiziano Marinello.

Speziell der Spargel deutschen Ursprungs findet während der Saison guten Anklang in der regionalen Gastronomie, führt Marinello weiter aus. "Die Schweiz hat geschichtsbedingt einen guten Ruf in der Spitzengastronomie, sodass viele deutsche Köche hier arbeiten. Diese Gastronomen fragen dann gezielt nach Spargel aus deren Heimat, etwa aus Baden. Einen ähnlichen Trend beobachten wir aber auch bei anderen Produkten. Dementsprechend kooperieren wir seit einigen Jahren mit dem Keltenhof aus Filderstadt und bieten nahezu das komplette Sortiment an Gemüseraritäten an."

© Marinello & Co AGAufgrund allgegenwärtiger Kosten- und Preissteigerungen sei das aktuelle Stimmungsbild am örtlichen Engrosmarkt eher zurückhaltend.

Kaltfront bremst Spargelsaison aus
Dennoch ist das Traditionsunternehmen weiterhin bestrebt, möglichst regionale Erzeugnisse anzubieten. Der regional erzeugte Spargel zählt dabei zu den ersten Frühlingsboten der neuen Saison. Marinello: "Trotz Kostensteigerungen konnten wir die Preise verglichen mit dem Vorjahr in etwa halten. Die Kaltfront in den vergangenen Wochen hat das Wachstum des Spargels etwas herausgebremst. Das war aber auch in den anderen Anbauländern der Fall, sodass Ware in der KW 13 und 14 eher knapp war. Dies wird sich voraussichtlich im Laufe der KW 15 wieder etwas verbessern." Auf nennenswerte Mengen an Schweizer Grünspargel müsse man sich nach Angaben Marinellos noch bis KW 16-17 gedulden.

© Marinello & Co AGSchweizer Spargel des Partners Schmitterhof. Obwohl das Inlandsvolumen weiterhin steige, sei die Lage besonders für kleinere Spargelhöfe recht angespannt.

Erstmals einheimischer Wasserspinat
Bei vielen Produkten wie Radieschen, Salaten und Frühlingszwiebeln vollzieht sich nun der alljährliche Saisonwechsel. "Auch erste Schweizer Tomaten treffen nun sukzessive auf den Markt. Im Bereich der Importware waren die Marktpreise mitunter so hoch wie noch nie. Wie unsere Produzenten auf diese Markt- und Rahmenbedingungen reagieren werden, ist derzeit noch nicht absehbar", schildert Marinello, der hauptsächlich Gastronomen in Zürich und Umgebung bedient. Speziell auf dem Land geraten viele Gastrobetriebe durch die prekäre Geschäftslage bereits in finanzielle Schwierigkeiten, was sogar zu ersten Insolvenzen führe.

© Marinello & Co AG

Neben den bewährten Klassikern bezieht der Gastrozulieferer ebenfalls ausgefallene Erzeugnisse, wenn möglich aus der Region. "Ein etablierter Saisonartikel ist bereits seit vielen Jahren unsere regionale Brunnenkresse (FreshPlaza.de berichtete), die wir seit einigen Wochen wieder anbieten können. Außerdem kooperieren wir jetzt erstmals mit einem Erzeuger, der uns ab Mai/Juni regionalen Wasserspinat liefern wird. Wir freuen uns besonders über diese Sortimentserweiterung, weil wir hiermit auch der steigenden Nachfrage nach Asia-Gemüse ein Stück weit gerecht werden können", heißt es abschließend.

© Marinello & Co AG

Weitere Informationen:
Max Marinello
Marinello & Co AG© Marinello & Co AG
Aargauerstr.1a
CH-8048 Zürich (Engrosmarkt)
Telefon: 043/44.44.500
Fax: 043/44.44.550
E-Mail: [email protected]
www.marinello.ch

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