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Geringere Qualität der polnischen Apfelernte dämpfte das Potenzial der Saison

"Wir hätten rund 30 Prozent mehr Produkte auf die Überseemärkte liefern können"

Die schwierige türkische Apfelsaison hat in dieser Saison zu einer höheren Nachfrage nach polnischen Äpfeln geführt, sagt Emilia Lewandowska, Büroleiterin bei Fruit-Group: „Unsere Saison verlief insgesamt sehr stabil, ohne größere Störungen aufgrund von Rohstoffengpässen. In letzter Zeit verzeichnen wir eine steigende Nachfrage nach der Sorte Red Chief. Wir gehen davon aus, dass dies mit den geringeren Erntemengen in der Türkei in diesem Jahr zusammenhängt."

© Nick Peters | FreshPlaza.de

Laut Lewandowska bestand die größte Herausforderung in dieser Saison darin, den Verkauf bestimmter Sorten zum richtigen Zeitpunkt zu planen. „Zwischen Oktober und Dezember war die Nachfrage nach Gala-Äpfeln sehr hoch, insbesondere aus weit entfernten Exportmärkten. Die Qualität der Gala-Äpfel im Herbst war jedoch uneinheitlich. Einige Früchte wiesen Hagel- oder Frostschäden auf, was es schwierig machte, attraktive Partien zu finden, die für den Fernexport geeignet waren. Nach unserer Schätzung hätten wir in diesem Zeitraum rund 30 Prozent mehr Produkte in Überseemärkte liefern können, wenn wir Zugang zu Rohware der richtigen Qualität gehabt hätten."

Die polnische Apfelsaison war von einer geringeren Qualität bei bestimmten Sorten geprägt, was den Export in Fernmärkte erschwerte, erklärt Lewandowska: „Zu Beginn der Saison 2025/2026 war uns bereits bewusst, dass es gewisse Qualitätseinschränkungen geben würde, und infolgedessen rechneten wir mit einem Rückgang der Fernexporte. Derzeit gehen die Gala-Exporte in diese Destinationen zurück, da Obst aus der südlichen Hemisphäre auf den Markt gekommen ist. In diesem Jahr sind Golden-Äpfel in Polen meist grün-gelb. Einige Märkte bevorzugen diese Farbe, während andere einen deutlich grünen Golden erwarten. Für diese Kunden ist es schwieriger, genau die Farbe zu beschaffen, die sie benötigen."

„Weitere Exporte in Fernmärkte werden hauptsächlich davon abhängen, wie gut sich die Früchte im Lager halten. Wenn die Qualität es zulässt, können im April noch einzelne Lieferungen in diese Märkte gehen, auch wenn der allgemeine Trend wahrscheinlich rückläufig sein wird. Für den europäischen Markt rechnen wir damit, bis zum Ende der Saison, also typischerweise bis Juni oder Juli, weiterhin Obst zu liefern", schließt Lewandowska.

Weitere Informationen:
Emilia Lewandowska
Fruit-Group SP.z.o.o.
[email protected]
www.fruitgroup.pl

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