Der Krieg im Iran belastet auch die Wiener Landwirtschaft. Die Produktionskosten sind laut Wiener Landwirtschaftskammer um bis zu ein Fünftel gestiegen. Ab sofort werde sich das auch in höheren Preisen im Supermarkt widerspiegeln, heißt es von den Produzenten. „Ganz genau kann man es noch nicht sagen, aber ich gehe davon aus, dass wir schon von 15 bis 20 Prozent reden werden."
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Die Produzenten müssten die gestiegenen Produktionskosten jetzt weitergeben, sagt auch Josef Peck (oben im Bild), Vorstand der Erzeugergemeinschaft LGV Sonnengemüse. „Nachdem wir größtenteils zu aktuellen oder Wochenpreisen verkaufen, wird das ein Anstieg ab jetzt sein, der auf unbestimmte Zeit anhalten wird. Zum Glück steigen die heimischen Preise gar nicht einmal so stark wie bei importierter Ware, weil da auch noch einmal der Transport dazukommt."
Tirol: Noch keine Gefährdung der regionalen Versorgungssicherheit
Auch in Tirol erschweren vor allem steigende Produktionskosten und der zunehmende Druck durch ausländische Konkurrenz mit anderen Produktionsvorgaben die Arbeit der Betriebe, wie Stefan Müßigang, Obmann der Tiroler Gemüsebauern, betont. Zudem wirkt sich der fehlende Agrardiesel auf die Wirtschaftlichkeit aus. Gleichzeitig bleibt die Versorgungssicherheit ein zentrales Thema. Stefan Müßigang sieht aktuell noch keine Gefährdung, Importe nehmen jedoch weiter zu.
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