Die ersten Kirschen in der Ribera del Ebro, südlich von Tarragona, werden Mitte April geerntet. Die Prognosen für die frühesten Ernten sehen vielversprechend aus, doch die Auswirkungen eines feuchteren und windigeren Winters auf die mittel- und spätreifen Ernten bleiben ungewiss.
© Cerima Cherries
"Wir haben in diesem Winter stärkere Wetterschwankungen erlebt, mit Phasen starken Regens und Episoden heftiger Winde", erklärte Hèctor Ripoll, Teilhaber und Erzeuger bei Cerima Cherries, einem auf die Produktion und den Verkauf von Kirschen spezialisierten Unternehmen aus Tarragona. "Trotz dieser Bedingungen bleiben die frühesten, mit Plastikfolie abgedeckten Kirschkulturen unbeeinträchtigt, und wir rechnen damit, die Ernte um den 15. April herum zu beginnen, etwas früher als normal", fügte er hinzu.
Die Freilandkulturen stehen derzeit in Blüte, und es bleibt ungewiss, wie sich das ungünstige Wetter auf sie ausgewirkt hat. "Es besteht weiterhin Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der blühenden Pflanzen. Der Regen und die starken Winde haben die Blütezeit über das normale Maß hinaus verlängert, und wir sind unsicher, wie sich Fruchtansatz und Erträge entwickeln werden", erklärte Ripoll.
Cerima Cherries bewirtschaftet rund 550 Hektar eigener Kirschplantagen, wobei die Erntezeit von Mitte April bis Ende Juni reicht. "Wir erweitern unsere Anbaufläche jedes Jahr stetig, um ein beständiges Wachstum zu gewährleisten. In diesem Jahr haben wir zudem eine neue Club-Sorte eingeführt, um der frühen Ernte und der Exklusivität Vorrang zu geben", betonte er.
Das Unternehmen verkauft seine Kirschen vor allem im Vereinigten Königreich, in Ländern der Europäischen Union sowie im Nahen und Fernen Osten.
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