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Schweiz:

"Um die steigende Nachfrage zu bewältigen haben wir unseren Spargelanbau erneut erweitert"

Bereits am 20. März konnte dem Zürcher Engrosmarkt erster regionaler Heizspargel offeriert werden. "Wir bauen den Heizspargel mittlerweile auf drei Hektar an und konnten im Vergleich zu den Vorjahren etwa eine Woche früher starten", berichtet Fabian Kummer vom Spargelbetrieb Schmitterhof aus Diepoldsau. Auch der erste 'reguläre' Frühspargel der Sorte Prius ist nun im Umlauf, führt der Erzeuger weiter aus.

© Schmitterhof

Über die beiden Vermarktungspartner Marinello und Caviezel-Giovanettoni am Zürcher Engrosmarkt findet der Spargel seinen Absatz in der Gastronomie und im Fachhandel. Erst nach Ostern wird auch der Detailhandel über die Forster-Gruppe beliefert werden. Trotz des nasskalten Wetters der vergangenen Tage sei die Nachfrage bereits erfreulich. "Zu Ostern soll es aber wieder etwas sonniger werden", so Kummer. Die Wetterbedingungen haben das Wachstum des unbeheizten Spargels zwar etwas ausgebremst, doch die Temperatur in den Dämmen sei nur geringfügig gesunken. "Sobald es draußen wieder etwas wärmer wird, holt das Wachstum der Pflanzen in der Regel wieder schnell auf."

© Schmitterhof

Die Preise liegen zu Beginn der neuen Saison annähernd auf Vorjahresniveau und seien nach Angaben des Erzeugers auskömmlich. "Wir erwarten, dass die Preise erst ab KW 16-17 leicht nach unten tendieren werden, entsprechend den steigenden Angebotsmengen. Ab Ende April/Anfang Mai gibt es dann in der Regel eine größere Preissenkung." Erste Aktionen im Schweizer LEH wird es voraussichtlich ab KW 20 geben.

© Schmitterhof
Frischer Bleichspargel: Erster Grünspargel der Sorte Ramires wird es voraussichtlich ab KW 16 geben.

Grünspargel weiterhin im Trend
Das Hauptaugenmerk des Betriebs liegt weiterhin auf der ersten Saisonhälfte. Kummer: "Unsere Hauptsaison erstreckt sich von Mitte April bis Ende Mai. Wir stellen zudem fest, dass Schweizer Spargel weiterhin an Bedeutung gewinnt, vor allem bei der jüngeren Käuferschicht. Speziell der Grünspargel liegt bei Privatkunden bereits seit einigen Jahren offensichtlich im Trend. In der gehobenen Gastronomie entfällt hingegen um zwei Drittel der Absatzmengen auf Bleichspargel." Dies widerspiegelt sich auch im Warenstrom, ergänzt er. Unter der Woche findet vor allem der Grünspargel guten Anklang, was vor allem der leichten Zubereitung zu verdanken sei. Am Wochenende steht hingegen der Bleichspargel etwas mehr im Fokus.

© Schmitterhof
Neben dem Spargelanbau widmet sich der Schmitterhof dem geschützten Anbau von Erdbeeren und Himbeeren. Auch hier steht der Saisonauftakt nun bevor (ab KW 18).

Erneute Flächenerweiterungen
Knapp zwei Drittel der Anbaukapazitäten des Schmitterhofs entfallen auf Bleichspargel, der Rest auf das grüne Pendant. Als Nische werden ergänzend noch Kleinstmengen an violettem Spargel erzeugt und vermarktet. "Um die steigende Nachfrage auch in Zukunft bewältigen zu können, haben wir unseren Spargelanbau zuletzt erneut erweitert. Diese Junganlagen werden in den kommenden Jahren sukzessive in den Ertrag kommen", heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
Fabian Kummer
Schmitterhof
Alpstrasse 50
9444 Diepoldsau
Schweiz
Tel: +41 71 733 11 55
[email protected]
www.schmitterhof.ch

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