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Terre et Délices:

"Marokko importiert viel mehr Zwiebeln aus den Niederlanden als üblich"

Auf dem marokkanischen Markt herrscht derzeit bei einer Reihe von Gemüsesorten Mangel, was zum einen auf normale Faktoren wie die Saisonabhängigkeit zurückzuführen ist, zum anderen aber auch auf ungünstige Wetterbedingungen, die in mehreren Regionen zu Ernteausfällen geführt haben. Zu den Produkten, die knapp sind, gehören Frühgemüse, Kartoffeln und Zwiebeln.

Der Mangel an Zwiebeln, insbesondere an gelben Sorten, ist laut Omar Guissi, einem Händler auf dem Großmarkt von Casablanca und Importeur von Frischwaren, für diese Jahreszeit typisch. Allerdings sei der Mangel in diesem Jahr akuter und die Knappheitsphase dauere länger an, sagt er.

© TerreEtDelices

Der Händler erklärt: „Das ungünstige Wetter hat die Region Tamehdit sowie die Becken von Fes und Meknes im Allgemeinen getroffen, die wichtige Lieferanten von Zwiebeln für den lokalen marokkanischen Markt sind. Wir erleben daher eine anhaltende Verknappung und geringere Mengen als üblich. Händler und Verbraucher greifen als Ausweichlösung auf andere Sorten zurück, doch Importe sind die effektivste Lösung."

Guissi fügt hinzu, dass der Marktbedarf größtenteils durch niederländische Zwiebeln gedeckt wird. „Zwiebelimporte aus den Niederlanden sind ein jährliches Geschäft. In diesem Jahr hat Marokko jedoch deutlich mehr Zwiebeln aus den Niederlanden importiert als üblich, was auf die Verknappung und auch auf die günstigen Preise für niederländische Zwiebeln in diesem Jahr zurückzuführen ist."

„Wir werden in dieser Saison weiterhin später als üblich niederländische Zwiebeln importieren. Normalerweise dauert die Knappheitsperiode in Marokko von Januar bis März, aber die Indikatoren für die lokale Produktion deuten weiterhin auf einen Mangel hin, sodass wir den Import fortsetzen müssen", schließt Guissi.

Weitere Informationen:
Omar Elguissi
Terre et Délices
[email protected]

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