Der Konsum von Speisekartoffeln in Deutschland sei weiter gestiegen, berichtet Weuthen. Die Qualitäten lassen nach, besonders Silberschorf, Colletotrichum und Lagerdruck nehmen zu.
Abweichende Qualitäten fließen im Rheinland Richtung alternativen Verwertungen, wie Biogas, Futter usw. ab. Frankreich findet in Deutschland noch keinen nennenswerten Markteinstieg.
Erste ägyptische Speisefrühkartoffeln liegen derweil im LEH, durch den hohen Preisunterschied jedoch mit keinen nennenswerten Mengen. Der Export Richtung Osteuropa sei etwas belebter, wenn auch nur für gute Qualitäten. Exporte Richtung Afrika laufen derweil weiter kontinuierlich auf sehr niedrigem Preisniveau. Die Transportkosten Richtung der Seehäfen seien oftmals höher als der Warenwert.
Folienkartoffeln seien in allen nennenswerten deutschen Gebieten unter guten Bedingungen gepflanzt. Es gab jedoch bereits erste Nachfröste in der Pfalz und Niedersachsen. Der spanische Speisefrühkartoffelanbau sei durch die teils starken Regenfälle bei der Pflanzung und in den letzten Wochen verzögert und qualitativ beeinträchtigt.
Sinkender Angebotsdruck qualitativ minderwertiger Zwiebeln
Der Exportmarkt sei weiter NUR Käufer von groben Zwiebeln in einer TOP Qualität. Die
Exportzahlen in den Niederlanden liegen derzeit bei ca. 20 000 t/KW, das ist die Hälfte von November/Dezember, während Kontraktware planmäßig abfließt. Der Angebotsdruck von minderwertiger Qualität lässt in Deutschland etwas nach. Man beobachtet weiterhin einen schwachen Export Richtung Osteuropa mit Preisen an der unteren Preisskala. Auch der
Zwiebelabsatz Richtung LEH sei weiterhin schwächelnd, wobei das Angebot reichlich sei.
Quelle: Weuthen