Die polnische Apfelsaison neigt sich dem Ende zu, und in der Schlussphase ist die Nachfrage zurückgegangen, sagt Mateusz Wajnert, Vertriebsleiter des polnischen Apfelexporteurs Galster: „Die erste Hälfte der polnischen Apfelsaison verlief für unser Unternehmen sehr gut. Zwischen September und Anfang Februar haben wir die größte Menge an Royal-Gala-Äpfeln in der Geschichte unseres Unternehmens ausgeliefert. Leider ist die Nachfrage seit Mitte Februar rückläufig. Die frühere Ernte auf der Südhalbkugel, gefolgt vom Konflikt im Nahen Osten, ist der aktuellen Situation nicht gerade förderlich."
Der polnische Exporteur habe seinen Fokus auf einen anderen Kontinent verlagert, da die Fernmärkte im Laufe der Zeit immer unzuverlässiger geworden seien, erklärt Wajnert. „Andererseits hat sich Galster in der zweiten Saisonhälfte stärker auf den europäischen Markt konzentriert. Allerdings helfen uns auch die in westeuropäischen Kühlhäusern gelagerten Apfelvorräte hier nicht weiter. Wir werden das schon schaffen, aber ursprünglich hatte diese Saison das Potenzial, sehr gut zu werden, und wird wahrscheinlich nur mit einem ‚ordentlichen' Ergebnis enden."

Trotz reichlicher Apfelvorräte in Europa wird sich der letzte Abschnitt der Saison weiterhin hauptsächlich auf die europäischen Märkte konzentrieren, erklärt Wajnert: „Derzeit liefern wir keine Äpfel mehr an Fernmärkte; das ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Wir konzentrieren uns sowohl auf den heimischen als auch auf den europäischen Markt, wie wir es jede Saison um diese Zeit tun. Allerdings erkundigen wir uns ständig nach dem Fortschritt unserer Partner, die ihre Waren bei uns verladen haben, bevor die logistischen Probleme begannen. Die Probleme treten bei ihnen während des Seetransports auf. Es ist klar, dass es sie viel Arbeit kostet, ihre Containerlogistik neu zu organisieren. Die Situation entwickelt sich ständig weiter."
Als Nächstes steht für Galster die Süßkirschsaison an. „Traditionell wollen wir die Saison Ende Mai oder Anfang Juni beenden. Das gibt uns Zeit, unsere Maschinen nach der Apfelsaison zu warten und uns auf die Süßkirschsaison vorzubereiten, die viel Engagement erfordert. Wir pflanzen mehrere Hektar Süßkirschenbäume zusätzlich und wollen in naher Zukunft auch diese Anpflanzungen sowie den Rest unserer Anbaufläche abdecken. Was Äpfel angeht, investieren wir in Beziehungen und organisieren Treffen mit Obstbauern. Gemeinsam vertiefen wir unser agronomisches Wissen und stärken unsere Bindungen", schließt Wajnert.
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Mateusz Wajnert
Galster Sp. z o.o.
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