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Verbesserte Qualität, aber sehr geringer Absatz für griechische Valencia-Orangen

Griechische Exporteure blicken mit Sorge auf die diesjährige Valencia-Saison, da sie eine sehr schwache Nachfrage nach dem Produkt verzeichnen. Die schlechte Geschäftsentwicklung des vergangenen Monats hat laut offiziellen Angaben des Ministeriums für ländliche Entwicklung und Ernährung die negative Lücke bei den griechischen Orangenexporten im Vergleich zur letzten Saison erneut vergrößert. Konkret beliefen sich die Exporte vom Beginn der aktuellen Saison bis zum 21. März auf 245.433.327 Kilogramm, während sie im gleichen Zeitraum der letzten Saison 248.338.480 Kilogramm erreicht hatten.

© Five S.A.

Christos Merikas, Gesellschafter und Vertriebsleiter des Exportunternehmens Five S.A. mit Sitz in Argolis, ist kategorisch: „Seit Beginn der Saison im Herbst sahen wir uns bereits mit einem schwierigen Markt und starker Konkurrenz durch türkische und spanische Produkte konfrontiert, aber seit einem Monat, seitdem Valencia-Orangen auf den Markt gekommen sind, verkauft sich die Frucht kaum noch. Ägypten verfügt über große Mengen an Obst, während wir hören, dass aufgrund des Krieges im Iran Lieferungen, die durch gefährliche Seegebiete geführt hätten, letztendlich auf den europäischen Markt umgeleitet werden. Sicher ist jedoch, dass die Frachtkosten bereits deutlich gestiegen sind."

Der Absatz griechischer Valencia-Orangen bleibt trotz ihrer sehr guten Qualität schwierig. „Die Fruchtgrößen aus Lakonien sowie kleinere Mengen aus Mesolongi liegen hauptsächlich zwischen 4 und 7, während das Aussortieren aufgrund kleinerer Schalenmängel überhaupt kein Problem darstellt. Insgesamt ist die Qualität deutlich besser als im letzten Jahr. Der Absatz bleibt jedoch eine sehr schwierige Aufgabe. Die Preise für Valencia-Orangen in Lakonien liegen weiterhin bei etwa 0,30 EUR pro Kilo am Baum, zuzüglich Erntekosten – im Wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie zu Beginn der Saison. Die Preise in Mesolongi bewegen sich auf ähnlichem Niveau", bemerkt der griechische Verpacker.

© Five S.A.

„In dieser Situation stellen die Verpackungsbetriebe ihren Betrieb nach und nach vollständig ein oder reduzieren die von ihnen angenommenen Mengen erheblich. Wir halten noch durch, aber die Lage ist zweifellos schwierig. Alle europäischen Märkte, einschließlich Deutschland und Osteuropa, sind derzeit sehr schwierig, und alternative Optionen lassen sich nicht von heute auf morgen finden. Auch die Mandarinen-Saison ist im Wesentlichen zu Ende. Das Spiel ist jedoch noch nicht vorbei. Es bleibt noch Zeit für eine Erholung", schließt Herr Merikas.

Weitere Informationen:
Christos Merikas
Five S.A.
Mob: +30 697 284 1075
[email protected]

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