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BLE KW 12:

'Marokkanische und türkische Mandarinen verabschiedeten sich mancherorts aus der Vermarktung'

Die Mandarinensaison bog nun augenscheinlich auf die Zielgerade ein: Die Verfügbarkeit schrumpfte spürbar. Auch die Qualität der Offerten konnte nicht mehr durchgängig überzeugen. Und schließlich verminderte sich auch das Interesse merklich. Spanische Partien dominierten das Geschehen, hier standen vorrangig Nadorcott und Tangold bereit. Israelische Orri folgen laut BLE von der Bedeutung her und hatten aufgrund ihrer weiterhin sehr ansprechenden organoleptischen Eigenschaften noch die meisten Befürworter.

© BLE

Die marokkanischen und türkischen Anlieferungen verringerten sich, mancherorts verabschiedeten sich die Chargen schon aus der Vermarktung. Abgerundet wurden die Geschäfte von ägyptischen Importen: Murcott kosteten in Frankfurt zwischen 15 und 18 EUR je 10-kg-Karton. Die Nachfrage war zwar vorhanden, mehr als die nötigen Bedarfskäufe wurden allerdings nicht durchgeführt. Die Bewertungen tendierten oftmals ein wenig abwärts, die Verkäufer wollten so größere Überhänge vermeiden.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Markt- und Preisbericht.

Äpfel
Inländische Elstar, Braeburn und Boskoop bildeten erneut die Basis des Angebotes. Jonagold, Wellant und Topaz verloren an Relevanz, ebenso wie Tenroy und Holsteiner Cox. Italien schickte hauptsächlich Golden Delicious und Granny Smith ins Rennen. In preislicher Hinsicht waren keine wesentlichen Veränderungen auszumachen.

Birnen
Italienische Offerten in Gestalt von Abate Fetel, Williams Christ und Santa Maria verloren augenscheinlich Marktanteile. Die Präsenz der übrigen europäischen Partien verminderte sich ebenso: Conference aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden spielten eine immer kleinere Rolle. Stattdessen konnten die Kunden verstärkt auf südafrikanische Importe zugreifen.

Tafeltrauben
Die südafrikanischen Zufuhren dehnten sich weiter aus und dominierten offensichtlich das Geschehen. Abladungen aus Peru und Namibia ergänzten. Außerdem standen punktuell noch chilenische Partien bereit. Erste indische Thompson Seedless wurden in Hamburg direkt an den LEH weitergeleitet.

Orangen
Das Kampagnenende rückt augenscheinlich näher: Zwar reichte die Verfügbarkeit noch aus, um den abschwächenden Bedarf zu decken, eine Einschränkung der Versorgung war aber unübersehbar. Bei den Blondorangen überwogen spanische Artikel, ägyptische und türkische folgten von der Bedeutung her.

Zitronen
Spanische Anlieferungen dominierten und standen an einigen Plätzen monopolartig bereit. Vereinzelt ergänzten türkische und italienische Partien. Die Nachfrage hatte sich mitunter verstärkt, was sich aber nicht grundsätzlich auf die Bewertungen auswirkte. Meist blieben die Notierungen konstant, sofern die Güte der Offerten überzeugen konnte.

Bananen
Angebot und Nachfrage harmonierten in der Regel hinreichend miteinander. In Hamburg hatten sich die Unterbringungsmöglichkeiten nach dem Ende der Ferien etwas verbessert. Auch in München griffen die Kunden infolge der frühlingshaften Temperaturen verstärkt zu.

Blumenkohl
Das Sortiment wurde von italienischen Abladungen angeführt, französische und spanische folgten von der Bedeutung her. Wenige belgische Partien komplettierten die Warenpalette. Die Verfügbarkeit hatte sich insgesamt eingeschränkt. Die Bewertungen tendierten aufwärts, gerade zum Wochenende hin.

Salate
Eissalate stammten ausschließlich aus Spanien. Ihre Güte zeigte sich punktuell uneinheitlich, was in München zu einer auseinanderdriftenden Preisspanne führte. Generell tendierten die Notierungen eher abwärts als nach oben, was auf eine verstärkte Verfügbarkeit zurückzuführen war. Bei den Bunten Salaten konnte vorrangig auf französische und italienische Offerten zugegriffen werden.

Gurken
Niederländische und belgische Schlangengurken dominierten vor inländischen. Die ehemals stark vertretenen spanischen Partien hatten inzwischen nur noch ergänzenden Charakter. Die Verfügbarkeit hatte sich leicht ausgedehnt und genügte, um die Nachfrage zu befriedigen. Die Notierungen zeigten mehrheitlich einen abwärts gerichteten Trend, zum Teil fielen die Vergünstigungen auch recht kräftig aus.

Tomaten
Die Geschäfte verliefen relativ uneinheitlich: Mancherorts musste die Verfügbarkeit als eher knapp beschrieben werden, verschiedentlich fiel die Bereitstellung aber auch recht üppig aus. Dementsprechend war hinsichtlich der Preisentwicklungen keine klare Linie zu erkennen.

Gemüsepaprika
Spanische Anlieferungen dominierten weiterhin das Geschehen. Nachdem in der letzten Woche die ersten niederländischen und belgischen Abladungen eingetroffen waren, hatte sich deren Verfügbarkeit inzwischen verstärkt: In Hamburg und Berlin sorgten die intensivierten Zufuhren für Vergünstigungen bei der spanischen Konkurrenz.

Quelle: BLE

Erscheinungsdatum:

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