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Exsa Europa, Niederlande:

"Der Limettenmarkt erholt sich von einem leichten Einbruch, doch die Qualitätsunterschiede sind groß"

Nach einem kleinen Einbruch auf dem Limettenmarkt hat sich der Markt wieder erholt. "Wir haben eine Phase mit sehr hohen Lieferungen von mehr als 300 Containern in einer Woche hinter uns, da zwei Schiffe gleichzeitig ankamen, aber inzwischen sind die Lagerbestände wieder unter Kontrolle und der Absatz läuft besser als erwartet", erzählt Henk Nijhoff von Exsa Europe.

© Exsa Europe b.v.
Eddy Kreukniet und Henk Nijhoff zu Besuch bei ihrem brasilianischen Lieferanten

Die Preise im Tageshandel liegen derzeit bei etwa 7,50 und 8 EUR. "Ich wüsste nicht, warum die Preise in den kommenden zwei Wochen sinken sollten. Gerade mit Ostern vor der Tür erwarte ich einen guten Markt. Wenn die Leute Frühlingsgefühle haben und die Terrassen aufsuchen, steigt traditionell auch die Nachfrage nach Limetten", so der Importeur. Er sieht nicht unbedingt bestimmte Länder, die in den vergangenen Jahren mehr Limetten konsumieren. "Aber insgesamt sieht man durchaus einen breiteren Konsum mit mehr Wiederholungskäufen", sagt er.

© Exsa Europe b.v.

"Es gibt allerdings auch Qualitätsprobleme auf dem Markt. Vor allem in der Gegend um São Paulo hat es viel geregnet, was zu geringeren Erträgen, hohem Schimmelbefall und auch zu einer suboptimalen Farbe geführt hat. Man sieht daher große Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Abladern, aber weil es noch keine Klassenbezeichnung bei den Limetten gibt, wird alles schnell über einen Kamm geschoren. Wir haben Lieferanten, die die Qualität in vier Schritten selektieren, was zu einem hohen Ausschuss führt, aber es gibt auch Exporteure, die opportunistischer vorgehen."

© Exsa Europe b.v.

© Exsa Europe b.v."Wir sehen übrigens das Gleiche in Europa, wo in dem Moment, in dem Limetten auf 10 EUR fallen, Parteien anfangen, Limetten zu laden, die man sonst nie sieht. Diese unkontrollierten Importe und Exporte sind sehr marktverzerrend. Brasilianische Limetten sind nur zwei Wochen unterwegs, was die Risikobereitschaft erhöht, aber die Käufer sind besser dran, wenn die Parteien 52 Wochen im Jahr Limetten mit einer Mindestqualität anbieten", sagt Henk.

Er sieht wenig Konkurrenz für brasilianische Limetten auf dem europäischen Markt. "Mexiko ist fast vollständig vom Markt verschwunden, und das kommt den Brasilianern zugute. Und ich erwarte, dass nach dem Wegfall der Importzölle noch mehr Handel aus Brasilien nach Europa kommen wird. Natürlich hat auch ein Land wie Peru eine Limettenproduktion, aber die Transitzeit ist leicht zehn Tage länger und damit viel uninteressanter."

Weitere Informationen:
Henk Nijhoff
Exsa Europe
Gragtmansstraat 3A, 201
5145 RA Waalwijk , Niederlande
Tel: +31 (0)88 735 0014
[email protected]
www.exsaeurope.com

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