Der peruanische Mandarinenmarkt startet in eine neue Saison mit Aussichten auf ein Wachstum des Absatzvolumens, allerdings auch mit Belastungsfaktoren in Bezug auf Produktionskosten, Logistik und Marktvolatilität. Für Erzeuger und Exporteure bleibt der entscheidende Faktor eine ständige Beobachtung des Marktes und eine Strategie, die Produktion, Qualität und Marktpositionierung miteinander verbindet.
© Gamma Fruit
Für die Gamma Fruit Company SAC und Agro Gamarra SAC, Unternehmen mit Sitz im Tal von Santa Rosa in Huaral (nördlich von Lima), zeichnet sich für die Saison 2026 ein höheres Exportvolumen ab. Laut Christian Gamarra, dem Geschäftsführer beider Unternehmen, wächst die Produktion sowohl auf eigenen Feldern als auch durch Partnerschaften mit anderen Erzeugern weiter.
"Wir sind selbst Mandarinenproduzenten und rechnen in diesem Jahr mit etwa 170 Containern für den Export, verteilt auf eigene Felder und Felder von Dritten, die wir selbst beraten", erklärt Gamarra.
© Gamma Fruit
© Gamma Fruit
Die Unternehmen arbeiten hauptsächlich mit den Sorten W. Murcott, Malvasio und Honey Murcott, und in diesem Jahr werden sie mit ersten Mengen an Satsuma und Primosole beginnen. Insgesamt umfasst das Produktionsprojekt rund 40 Hektar in Eigenproduktion sowie Obst von Erzeugern, die vom technischen Team des Unternehmens beraten werden.
Einer der Hauptgründe zur Sorge für die Saison ist der Anstieg der landwirtschaftlichen Kosten, insbesondere bei Düngemitteln und Betriebsmitteln. "Was uns am meisten belastet, sind die landwirtschaftlichen Betriebsmittel und Düngemittel, deren Preise sehr schnell steigen, vor allem aufgrund der Kraftstoffkosten und der internationalen Lage", erklärt Gamarra.
Hinzu kommen mögliche Erhöhungen der Seefrachtkosten. Obwohl die Saison noch nicht voll im Gange ist, haben die Reedereien bereits Preisanpassungen angekündigt, was sich auf die Margen des Exportgeschäfts auswirken könnte. Darüber hinaus bleibt die Verfügbarkeit von Logistikkapazitäten ein kritischer Punkt in Zeiten, in denen sich die Saison mit anderen peruanischen Obsterntezeiten überschneidet.
© Gamma Fruit
In kommerzieller Hinsicht ist die Mandarine weiterhin eine der Früchte mit relativ stabilen Preisen im internationalen Handel. Je nach Größe und Handelszeitraum kann es jedoch zu Schwankungen kommen. "Im Allgemeinen ist der Weltmarktpreis für Mandarinen deutlich stabiler als bei anderen Früchten. Es sind keine abrupten Preisrückgänge zu beobachten, aber bei den kleinen Größen war auf den Märkten durchaus eine gewisse Volatilität zu verzeichnen", so Gamarra.
Derzeit konzentrieren sich die Lieferungen des Unternehmens auf den amerikanischen Kontinent, mit Zielen von Kolumbien bis Kanada. Die Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada gehören neben mehreren Ländern Mittelamerikas und der Karibik zu den Hauptmärkten.
© Gamma Fruit
Die Geschäftsstrategie umfasst auch die Entwicklung einer Eigenmarke. Unter dem Label "Candela Fresh Mandarins" möchte das Unternehmen sein Angebot auf den Märkten Nordamerikas und Lateinamerikas differenzieren. "Wir etablieren die Marke bereits in Kanada, den Vereinigten Staaten und Mexiko. Das verschafft uns in einigen Märkten einen Vorteil gegenüber No-Name-Marken", erklärt der Geschäftsführer.
Mit Blick auf die Zukunft treibt das Unternehmen auch weitere Zertifizierungen voran, um in Europa und Asien Fuß zu fassen – Märkte, die als strategisch wichtig für das Wachstum des peruanischen Zitrusfruchtexports angesehen werden.
© Gamma Fruit
Weitere Informationen:
Christian Gamarra
Gamma Fruit Company und Agro Gamarra
Peru
Tel.: +51 916 471 394
[email protected]
https://gammafruit.com/webmail/