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Uruguay:

"Die Zitrusproduktion wird um 10 bis 15 Prozent oder mehr steigen"

Der uruguayische Zitrussektor hat eine Saison mit positiven Ergebnissen sowohl bei den Preisen als auch bei den Absatzmärkten abgeschlossen. Laut Marta Bentancur, Vertreterin von Upefruy, "war es eine gute Saison, was die Preise und die gute Aufnahme der Früchte sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Deutschland und Europa betrifft".

© Upefruy

Für die kommende Saison deuten die Aussichten auf ein Wachstum des Exportvolumens hin. "Wir erwarten einen Anstieg um 10 bis 15 % oder mehr", so Bentancur, was vor allem auf die Inbetriebnahme neuer Plantagen zurückzuführen ist, insbesondere von Mandarinen und in geringerem Maße von Orangen. Sie warnt jedoch davor, dass die derzeit hohen Temperaturen Unsicherheit hinsichtlich der klimatischen Auswirkungen auf die endgültige Schätzung für 2026 schaffen.

Einer der Schlüsselfaktoren für den Sektor ist die Entwicklung des Abkommens zwischen dem Mercosur und der Europäischen Union. Bentancur betont, dass dieses nach seiner Ratifizierung erhebliche Änderungen im Zollsystem mit sich bringen wird. Für Zitrusfrüchte ist eine zehnjährige Zollbefreiungsphase vorgesehen: "Für Mandarinen beginnt der Zollsatz bei 16 %, für Orangen und Zitronen bei 8 % bzw. 6 %", erklärt sie. Zudem würde die saisonale Zollregelung wegfallen, die derzeit die Exporte ab dem 15. Oktober einschränkt. "Ab Inkrafttreten des Abkommens werden wir keine saisonalen Beschränkungen mehr haben", bekräftigt sie.

© Upefruy

Diese Änderung könnte es Uruguay ermöglichen, auf dem europäischen Markt für Easy Peeler wieder Boden gutzumachen, wo das Land bisher gegenüber Ländern wie Südafrika, Peru und Chile im Nachteil war, die bereits von Nullzöllen profitieren. "Wir sind zuversichtlich, dass diese neue Phase Uruguay die Chance bietet, auf dem europäischen Markt für Easy Peeler neu durchzustarten", betont sie.

Parallel dazu konzentriert sich der Sektor weiterhin auf die Einhaltung der Vorschriften. Bentancur betont den Fokus auf Rückstände und gute landwirtschaftliche Praktiken: "Wir legen enormen Wert darauf, die Vorschriften der Europäischen Union strikt einzuhalten." Während der vergangenen Saison verzeichnete Uruguay nur vier gesundheitliche Beanstandungen am Bestimmungsort, ein Ergebnis, das der Sektor auf null reduzieren möchte.

© Upefruy

In den Vereinigten Staaten war die Preisentwicklung zufriedenstellend. "Wir sind mit dem Preisniveau, unserer Qualität und der Einführung neuer Sorten zufrieden", kommentiert Bentancur. Zu den Sorten zählen insbesondere kernlose Optionen mit guter Färbung und gutem Geschmack sowie lokale Entwicklungen, im Rahmen einer Strategie, die auf Differenzierung durch Qualität und Lebensmittelsicherheit ausgerichtet ist.

Upefruy, ein Zusammenschluss von acht Zitrusunternehmen, der mehr als 85 % der Exporte des Sektors ausmacht, arbeitet weiterhin auch im Bereich Nachhaltigkeit. Neben Instrumenten zur Messung des CO₂- und Wasser-Fußabdrucks pflegt die Organisation eine aktive Beziehung zur Arbeitswelt. "Wir unternehmen stets enorme Anstrengungen für die Nachhaltigkeit des Sektors", schließt Bentancur.

Weitere Informationen:
Marta Bentancur
Upefruy
Uruguay
Tel.: +598 99 649 334
[email protected]
www.uruguayfruits.com.uy

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