In dieser Saison stehen weniger indische Trauben für den Export zur Verfügung, sagt Amit Chopade, Geschäftsführer des indischen Exporteurs für Frischobst „Chopde Farms and Exports": „Die diesjährige Traubenernte fällt geringer aus als in der vergangenen Saison. Ich gehe davon aus, dass sie um etwa 40 Prozent geringer ausfallen wird. Dies hat natürlich auch die Exporte in hohem Maße beeinträchtigt, da diese im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 25 bis 40 Prozent zurückgegangen sind. Die aktuelle Traubensaison wurde durch die Regenfälle, die einige Anbaugebiete heimgesucht haben, zusätzlich erschwert. Da jedoch ohnehin nicht viele exportfähige Trauben verfügbar sind, dürften diese Regenfälle keine großen Auswirkungen auf die verbleibenden Mengen haben."

Es gebe in dieser Saison noch Chancen für den europäischen Markt, sagt Chopade, da er mit einer Verknappung des Angebots an indischen Trauben rechne. „Da wir uns nun dem Ende der Saison nähern, werden die Erzeugerpreise für den Rest der Saison nicht mehr sinken. Tatsächlich beginnen die Preise für Trauben aufgrund weiterer Engpässe derzeit wieder zu steigen. Wir erwarten, dass die Exporte nach Europa insgesamt um 40 Prozent zurückgehen werden, was bedeutet, dass es in den nächsten Wochen sowohl in Europa als auch im Vereinigten Königreich einen starken Markt für indische Trauben geben wird."
Chopade betont, dass der Konflikt im Nahen Osten dafür gesorgt hat, dass die Traubenexporte in diese Region zum Erliegen kommen: „Die Lage im Nahen Osten hat sich aufgrund des andauernden Krieges verschlechtert. Die Frachtraten sind in die Höhe geschossen, und die meisten Häfen in der Region haben ihren Betrieb eingestellt. Infolgedessen sind die Exporte in den Nahen Osten vollständig zum Erliegen gekommen. Diese gestiegenen Frachtraten wirken sich auch auf die Exporte nach Europa aus, da die Reedereien aufgrund des Krieges Zuschläge erheben", schließt er.
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Amit Chopade
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