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Marokko hat in dieser Saison 58.000 Tonnen Avocados exportiert

Die marokkanische Avocado-Exportkampagne ist zu Ende gegangen und bildet den Abschluss einer „außergewöhnlichen und sehr schwierigen" Saison, so Abdellah El Yamlahi, Präsident des marokkanischen Avocado-Verbands. Nach der Saison 2024/2025, in der Produktions- und Exportmengen mit über 100.000 Tonnen einen historischen Rekord erreichten, stellt die gerade zu Ende gegangene Saison 2025/2026 einen erheblichen Rückschlag dar.

Laut El Yamlahi war die Saison 2025/2026 von erheblichen klimatischen Herausforderungen geprägt, die die Produktion unwiederbringlich erschwerten. „Auf nationaler Ebene haben wir während der gesamten Saison 58.000 Tonnen Avocados exportiert. Das mangelnde Volumen machte die Exportkampagne sehr schwierig und ungewöhnlich. Die Preise blieben während der gesamten Saison hoch, was die Vermarktung der Früchte zu einer komplizierten Aufgabe machte."

Die Saison endete laut El Yamlahi ebenso herausfordernd, wie sie begonnen hatte. Er erklärt: „Wir hatten mit einer Reihe logistischer Probleme zu kämpfen, wie beispielsweise Hafenschließungen aufgrund widriger Wetterbedingungen, Transportengpässen und langen Verzögerungen, die sich gegen Ende der Saison auf die Qualität auswirkten."

„Als Exporteure haben wir in dieser Saison nicht gut abgeschnitten. Wir haben unser Bestes getan, um unseren Verpflichtungen nachzukommen, und jetzt können wir nur hoffen, dass diese Saison eine Ausnahme war und wir bald wieder den Schwung zurückgewinnen können, den die Avocado-Branche in den letzten Jahren hatte."

Der Saison 2025/2026 gingen intensive Hitzewellen voraus, die massive Ertragsausfälle verursachten. Die Schäden an den Ernten beliefen sich auf die Hälfte des erwarteten Gesamtvolumens.

Die Verluste führten zu einem Tauziehen zwischen Erzeugern und Exporteuren um die Preise, während der europäische Markt über längere Zeiträume hinweg ein Überangebot an Avocados verschiedener Herkunft verzeichnete, was zu Preisspannungen unter den marokkanischen Akteuren führte. Die Saison war daher von Phasen der Ernteenthaltung geprägt.

Gegen Ende der Saison war das Wetter erneut ungünstig und führte zu einer weiteren Welle von Ernteausfällen aufgrund von Überschwemmungen und starken Winden in den Regionen Loukkos und Gharb (im Norden des Landes), den wichtigsten Anbaugebieten.

Weitere Informationen:
Abdellah Elyamlahi
Marokkanischer Avocado-Verband (MAVA)
Tel.: +212 678732391
[email protected]

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