Nach einem schwierigen Start aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen scheint sich die französische Spargelsaison in die richtige Richtung zu entwickeln. Bei Planasa Darbonne hat sich in den letzten Wochen eine Wende vollzogen. Die Aussichten für die Hauptsaison sind vielversprechend.
© AOP Asperges de France
Rückstand dank beschleunigtem Wachstum aufgeholt
„Der Regen hat uns daran gehindert, auf die Felder zu gehen und den Boden gut zu bearbeiten, wodurch wir zu Beginn der Saison in Verzug geraten sind", sagt Frédéric Faillières von Planasa. Doch die Situation wendete sich schnell: „Die große Hitze der letzten zwei Wochen hat dem Anbau völlig neues Leben eingehaucht, mit einer sehr starken Wachstumsdynamik."
Der Rückstand im Zeitplan wird zwar nicht vollständig aufgeholt, aber was die Mengen angeht, sieht die Sache anders aus. „Unsere Saison hat am 10. März begonnen. Wir warten immer lieber, bis die Mengen ausreichen, um die Ernte rentabel zu organisieren. Derzeit liegen wir auf einem für die Jahreszeit normalen Niveau, sogar etwas höher als üblich für einen Start im März. Und bis nächste Woche werden die Mengen weiter steigen", so Faillières.
Eine beruhigende Entwicklung angesichts des bevorstehenden Osterfestes, das traditionell den Höhepunkt des Spargelverkaufs darstellt. Dennoch hängt dieser Aufschwung von stabilem Wetter ab: „Ein Spargelfeld verträgt, sobald es in Produktion ist, keine Kälteeinbrüche. Wir behalten das genau im Auge und hoffen, dass die Temperaturen stabil bleiben, damit diese schöne Dynamik nicht gefährdet wird."
Qualität und Marktnachfrage stimmen
Auch die Qualität ist auf einem guten Niveau, sogar etwas über dem üblichen Maß. „Das Wachstum verläuft schnell, wodurch der Spargel weniger lange in den Beeten bleibt und weniger unter der Kälte leidet", erklärt er. Das führt zu einem homogenen und optisch ansprechenden Produkt.
Auch aus kommerzieller Sicht sind die Signale positiv. „Der Spargel ist begehrt und die Nachfrage ist da. Die Schwierigkeiten zu Beginn dieser Saison lagen wirklich auf der Anbauseite, wo sich die Arbeiten durch das schlechte Wetter zu Beginn dieses Jahres erheblich verzögert haben. Aber als Erzeuger sind wir es gewohnt, mit solchen Unsicherheiten umzugehen und uns anzupassen."
Weitere Informationen:
Frederic Faillieres
Northern European Business Director
Planasa
8229 Avenue des Pyrénées
33114 Le Barp Frankreich
Tel.: +33 557 715 600