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Grupo AGF Fashion

Spanien erwartet einen verhaltenen Start bei den Erntemengen für die Wassermelonensaison

Die Wassermelonensaison im Senegal hat vor einigen Wochen begonnen, doch die Erträge fielen geringer aus als erwartet. Gleichzeitig ist das Angebot auf dem europäischen Markt ohnehin schon knapp, was auf die Auswirkungen des Wetters auf den südamerikanischen Anbau zurückzuführen ist. Auch die bevorstehende spanische Saison verspricht bescheidene Erträge, was teilweise auf Verzögerungen bei der Pflanzung in Almería zurückzuführen ist.

Regen in Senegal, Probleme in Brasilien
"Die Regenfälle im Senegal in der ersten Januarhälfte – etwas, das in den dortigen Wassermelonenanbaugebieten äußerst ungewöhnlich ist – haben die Produktion zu Beginn der Saison erheblich eingeschränkt", sagt Joaquín Hidalgo, Geschäftsführer der Grupo AGF Fashion. Zudem gab es am Ende der brasilianischen Saison heftige Regenfälle, die sowohl die Menge als auch die Qualität der Früchte beeinträchtigten und das gesamte Marktangebot weiter unter Druck setzten.

Hidalgo weist auch auf einen allgemeineren Trend hin: "Ehrlich gesagt gibt es nur noch wenige Unternehmen, die in Senegal anbauen, da es dort immer komplizierter wird. Das Klima wird immer unbeständiger und Schädlinge sowie Krankheiten lassen sich immer schwerer bekämpfen, was die Erträge weiter schmälert."

Spanien: ruhiger Start erwartet
Die spanische Wassermelonenernte beginnt Anfang April in Almería, der frühesten Region. "In vielen Fällen verzögerte sich die Auspflanzung, die im Februar hätte erfolgen sollen, da Kulturen wie Gurken und Paprika zu diesem Zeitpunkt sehr hohe Preise erzielten. Das bedeutet, dass wir einen ruhigen Saisonstart erwarten, ohne große Angebotsspitzen zu Beginn", so Hidalgo. "Für Murcia wird es bei den ersten Pflanzungen ebenfalls einige Verschiebungen geben, aber das wird vorerst keine signifikanten Auswirkungen auf die Saison als Ganzes haben."

Die größte Unsicherheit: steigende Anbaukosten
Grupo Fashion verzeichnete 2025 einen leichten Anstieg seiner Wassermelonenproduktion und des Gesamtumsatzes. "Es war eine schwierige Saison aufgrund des Überangebots auf den Märkten. Dennoch ist es uns gelungen, unser Ziel des organischen Wachstums zu erreichen. Unsere Philosophie ist es, die Anbaufläche bewusst zu planen, um die Produktion und damit das Angebot unter Kontrolle zu halten."

Die größte Sorge für die kommende Saison ist jedoch der Kostenanstieg. "Die größte Unsicherheit liegt derzeit in den rapide steigenden Kosten infolge des Konflikts im Nahen Osten, insbesondere bei Düngemitteln und Transport", sagt Hidalgo. "Die Spediteure teilen uns die Preise bereits täglich mit. Wie weit können wir den Verbraucherpreis erhöhen und es für alle rentabel halten?"

Kleinere Wassermelonen gewinnen an Boden
Die Nachfrage nach kleineren Wassermelonen wächst stetig. "Die Haushalte werden immer kleiner. In Spanien bestehen laut einer aktuellen Studie etwa 60 % der Familien aus einer oder zwei Personen. In anderen europäischen Ländern liegt dieser Anteil sogar noch höher, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend fortsetzt. Deshalb setzen wir in Zusammenarbeit mit den Züchtungsprogrammen von BASF Nunhems auf kleinere Wassermelonen – ohne Abstriche bei der Qualität zu machen."

Weitere Informationen:
Joaquín Hidalgo
Grupo AGF Fashion
Tel: +34 950 400 311
[email protected]
www.sandiafashion.com

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