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Deutschland gehört zu den wichtigsten Absatzmärkten der Rei-Melone

Das Exportfenster für brasilianische Melonen wird durch den starken europäischen Anbau kleiner

Nach siebenjähriger Abwesenheit hat der brasilianische Exporteur Itaueira Agropecuaria seine Melonenlieferungen nach Europa wieder aufgenommen. Die Rückkehr verlief vielversprechend, obwohl das Marktumfeld nicht einfach war. Das Unternehmen vertreibt seine Melonen unter der Premiummarke Rei und musste den Export damals aufgrund einer lang anhaltenden Dürre an seinem wichtigsten Anbauort einstellen.

© Itaueira

Die Rückkehr erfolgte Schritt für Schritt, erzählt Aryan Schut, Vertreter des Unternehmens. "Wir waren sieben Jahre lang wegen einer schweren Dürre in unserer Region nicht präsent, wodurch wir nicht einmal genug Obst hatten, um die Inlandsnachfrage zu decken. Jetzt verfügen wir über mehr Anbaufläche und mehr Volumen, um dem Export wieder Priorität einzuräumen."

Im Jahr 2024 wurden Markttests durchgeführt, und 2025 begannen die kommerziellen Lieferungen. "In diesem ersten Jahr haben wir mehr als 120 Container nach Europa verschickt. Dennoch war es eine schwierige Saison. Das Marktangebot war groß, und in Ländern wie Italien waren europäische Produkte sogar bis Dezember erhältlich", so Schut.

© Itaueira

Starke Konkurrenz durch europäische Melonen
"Der Markt war herausfordernd, denn Spanien und Italien schnitten hervorragend ab, wodurch das Zeitfenster für Brasilien etwas kleiner war", sagt Schut. "Preislich war es komplex. Aber die Rückkehr selbst, die Neupositionierung unserer Marke und die Stärkung der Beziehungen zu unseren Händlern: Das war der eigentliche Höhepunkt der Saison."

Für 2026 strebt das Unternehmen eine weitere Marktpositionierung seines Kernprodukts, der gelben Rei-Melone, sowie ein Volumenwachstum unter dem Label Cepi an. "Dieses Wachstum kommt nicht so sehr von neuen Vertriebskanälen, sondern von der Anerkennung unserer Produktqualität", erklärt Schut. "Jeder Kunde bestellt etwas mehr, und wenn man das zusammenrechnet, wächst das Gesamtvolumen erheblich."

Deutschland, die Niederlande und das Vereinigte Königreich als Hauptmärkte
Die wichtigsten Absatzmärkte für die Rei-Melone sind Deutschland, die Niederlande, Italien und das Vereinigte Königreich, ergänzt durch Spanien und Portugal. Darüber hinaus exportiert das Unternehmen nach Kanada und baut seine Präsenz im Nahen Osten aus, einem Markt, der vor allem per Luftfracht und in kleineren Mengen für spezifische Nischen bedient wird.

© Itaueira

"Wir arbeiten mit drei Anbaugebieten in Brasilien und ernten das ganze Jahr über. Derzeit konzentriert sich der Anbau auf den Bundesstaat Bahia. Wir sind mitten in der Ernte und die Qualität ist ausgezeichnet", so Schut.

© Itaueira

Trotz der wachsenden Exporte bleibt der Inlandsmarkt bei weitem der wichtigste Absatzkanal. Rund 95 % des Volumens werden in Brasilien selbst verkauft, wo die Marke stark vertreten ist. "Brasilien ist und bleibt unser Hauptmarkt. Wir sind Marktführer und die Verbraucher vertrauen auf den Geschmack und die Qualität der Rei-Melone."

© ItaueiraWeitere Informationen:
Aryan Schut
Itaueira
Brasilien
Tel.: +55 11 99520 4574
[email protected]
www.itaueira.com

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