Die ägyptische Paprikasaison erstreckt sich von Dezember 2025 bis Ende Mai und verzeichnet eine steigende Nachfrage, auch auf Märkten, die traditionell nicht auf ägyptische Paprika ausgerichtet sind. Dies berichtet Mohamed Awwad, Geschäftsführer von Al Awwad for Import and Export.
© Al Awwad for Import and Export
Der Exporteur stellt fest, dass Produktionsausfälle in konkurrierenden Ländern in dieser Saison zu einer erhöhten Nachfrage nach ägyptischer Paprika geführt haben. Er erklärt: „Wir sahen bereits im Februar Anzeichen für eine Marktneugewichtung, als Spanien und Marokko, traditionelle Lieferanten des europäischen Marktes, mit Produktionsproblemen zu kämpfen hatten. Die Käufer wandten sich Ägypten zu, was zu soliden Ergebnissen in mehreren Märkten führte, insbesondere in Osteuropa, wie Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Litauen und Lettland, sowie in Westeuropa, vor allem in den Niederlanden, Spanien und Frankreich."
Die Nachfrage konzentriert sich insbesondere auf rote Paprika, die laut dem CEO 80 % der Lieferungen von Al Awwad ausmachen. Er fügt hinzu: „Diese Saison markiert einen echten Wandel: Wir haben unser Paprika-Exportvolumen nach Europa im Vergleich zum gleichen Zeitraum der letzten Saison verdreifacht, wobei zu bedenken ist, dass noch zwei Monate bis zum Saisonende verbleiben und die konkurrierenden Herkunftsländer weiterhin mit Produktionsproblemen zu kämpfen haben. Der gleiche Trend gilt für unsere ägyptischen Kollegen, die Paprika exportieren und in diesem Jahr einen Anstieg ihrer Bestellungen verzeichnen konnten."
© Al Awwad for Import and Export
Ägyptische Exporteure standen jedoch laut Awwad vor logistischen Herausforderungen bei der Deckung der Nachfrage. „Die Logistik hat unsere Leistung beeinträchtigt, doch zwei Lösungen haben sich als wirksam erwiesen: Lieferungen über den Hafen von Koper nach Osteuropa und RoRo-Dienste nach Westeuropa. Die Transitzeiten bleiben akzeptabel und liegen zwischen 10 und 14 Tagen."
Dem Exporteur zufolge hat das Interesse an ägyptischen Paprikas in dieser Saison die Preise in die Höhe getrieben: „Die Durchschnittspreise sind um 30 % gestiegen, was größtenteils auf die stärkere Nachfrage zurückzuführen ist, aber auch auf den kälteren Winter in Ägypten, der die Produktionskosten in die Höhe getrieben hat."
„Wir hoffen, dass diese konjunkturelle Nachfrage nachhaltig wird; wir sind weiterhin bereit, den Bedarf des europäischen Marktes bereits in der nächsten Saison durch eine Produktionssteigerung zu decken. Die Herkunft aus Ägypten hat sich für europäische Importeure als zuverlässige und stabile Bezugsquelle erwiesen", schließt Awwad.
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Mohamed Awwad
Al Awwad for Import and Export
Tel: +20 11155 55071
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