Keine Traubensaison gleicht der anderen, und dafür ist auch die aktuelle Marktsituation ein gutes Beispiel. "Wir sind nun seit drei Wochen mit indischen Trauben auf dem Markt, aber die Liefermengen liegen insgesamt um 50 % niedriger", berichtet Lucien de Wit von LuBa Fresh. "Zudem sind die Selbstkosten, unter anderem aufgrund eines Aufschlags der Reedereien, beispiellos hoch. Die ersten Trauben wurden daher unter dem Selbstkostenpreis verkauft. Inzwischen nähern wir uns dem Selbstkostenpreis und hoffentlich können wir in den kommenden Wochen noch etwas mehr Gewinn erzielen."
© Luba Fresh
© Luba Fresh"Die Preise liegen derzeit etwa 30 % höher als im Vorjahr, aber das ist angesichts der hohen Kosten auch dringend notwendig. In all den Jahren im indischen Traubengeschäft habe ich noch nie erlebt, dass so wenig Ware verfügbar ist und die Kosten so hoch sind", so Lucien. "Aufgrund der starken Regenfälle zu Beginn der Saison lagen die Erträge in Indien bereits auf einem viel niedrigeren Niveau. Hinzu kommt, dass sich viele Erzeuger dafür entscheiden, die Trauben auf dem heimischen Markt zu verkaufen. Dieser ist unglaublich groß, und so müssen sie nicht die Anforderungen des europäischen Marktes erfüllen."
"Wir haben eine dramatische Südafrika-Saison hinter uns. Viele Supermärkte wollten wegen der Qualitätsprobleme frühzeitig auf Indien umsteigen. Das Angebot aus Südafrika versiegt nun, und dadurch steigen die Preise von Tag zu Tag. Zwischen jetzt und vor zwei Wochen beträgt der Preisunterschied einfach 2,50 EUR", fährt der Importeur fort. "Aber es wird eine kurze und schwierige Saison werden. Die Qualität der indischen Trauben ist erstklassig, nur wird es schnell vorbei sein. Normalerweise laden wir bis KW 16/17, aber ich gehe jetzt davon aus, dass die Verladung in zwei Wochen schon weitgehend abgeschlossen sein wird."
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