Fachleute aus dem Beerenobstsektor (Marokko) äußern tiefe Besorgnis über die erheblichen Verzögerungen, die den Transport von Export-Lkw vom Hafen Tanger-Med zum Hafen von Algeciras beeinträchtigen.
Diese Verzögerungen beeinträchtigen die Lieferkette in einem Sektor, der für die marokkanischen Agrarexporte von strategischer Bedeutung ist, erheblich. Da Beerenobst sehr leicht verderblich ist, führt jeder längere Stillstand zu einer Verschlechterung der Produktqualität und gefährdet vertragliche Verpflichtungen gegenüber internationalen Kunden.
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Zudem hat der Beerenobstsektor kürzlich durch Überschwemmungen infolge starker Regenfälle und heftiger Winde schwere Schäden erlitten. Diese außergewöhnlichen Wetterbedingungen haben in vielen landwirtschaftlichen Regionen, insbesondere in den Regionen Loukkos, Gharb und Chtouka, zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt, was einen Produktions- und Exportstillstand von fast zwei Monaten zur Folge hatte.
In diesem prekären Kontext könnten anhaltende Verzögerungen in den Häfen die wirtschaftliche Lage der Verarbeiter und Erzeuger weiter verschärfen. Dies schadet zudem dem Image Marokkos als zuverlässiger Handelspartner und führt zu einer Verlangsamung der Exportaktivitäten mit erheblichen sozialen Folgen für die Beschäftigten in diesem Sektor.
Die Fachleute für Beerenobst fordern zudem die zuständigen Behörden im Hafen von Tanger-Med auf, die Zolldienste zu stärken und zu unterstützen, damit diese optimale Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig einen reibungsloseren Ablauf der Exportabfertigung sicherstellen können.
Schließlich fordern die Fachleute die zuständigen Behörden auf, umgehend einzugreifen, um die Verfahren zu straffen und eine schnelle und effiziente Abfertigung der für den Export bestimmten Lkw zu gewährleisten.
Weitere Informationen:
Amine Bennani
Moroccan Association of Soft Fruit Growers
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