Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2026 um 10,1 % niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,3 % gelegen, im November 2025 bei -5,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3 %. Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Januar 2026 um 11,9 % gegenüber Januar 2025.
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Januar 2026 um 49,8 % niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -48,0 %, im November 2025 bei -45,6 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,7 %.
Preise für Obst gesunken, Gemüsepreise hingegen gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2026 um 25,3 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -26,9 %. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 1,8 %, wobei insbesondere Salat (+14,4 %) und Champignons (+3,4 %) teurer waren. Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 24,1 % billiger war.
Quelle: Destatis