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Nach dem Wegfall des Nahen Ostens als Markt bleiben die Kiwi-Mengen in Europa hängen

Das europäische Konsortium Kikokà befindet sich in einer Phase des strukturellen Wachstums und hat das Jahr mit einem klaren Ansatz begonnen: planen, vorausschauen und zusammenarbeiten. „Zwei Jahre nach der Gründung ist das Team von einem Mitarbeiter auf fünf Personen angewachsen. In den kommenden Monaten werden weitere strategische Verstärkungen hinzukommen. Seit Januar ist auch Qualitätsmanagerin Valentina Goffi dabei. Zusammen mit dem technischen Direktor Mirco Stefanati arbeitet sie an Qualitätshandbüchern und der weiteren Verbesserung der Produktionsprozesse", sagt CEO Fabio Zanesco.

© Guido de VincentisDas Kikokà-Team: Fabio Zanesco (CEO), Simone Spano (Verwaltungsleiter), Daniela Calanchi (Verwaltung), Mirco Stefanati (technischer Direktor) und Valentina Goffi (Qualitätsmanagerin)

Die aktuelle Vermarktungssaison der Kikokà-Kiwis ist etwa zur Hälfte vorbei und geht nun in die intensivste Phase. „Wir gehen davon aus, dass wir Ende April unsere Lagerbestände aufgebraucht haben werden. Im Mai und Juni werden wir dann die letzten Verkäufe abschließen. Bislang sind wir zufrieden, da alles nach Plan verläuft. Der Markt reagiert gut auf das Produkt, und auch die Werbeaktivitäten wurden positiv aufgenommen", so Zanesco. „Für die nächste Saison, die im Oktober beginnt, rechnen wir mit einer Verdopplung der Produktion."

Die aktuellen geopolitischen Spannungen wirken sich vor allem durch logistische Probleme und eine Art Rückschlag auf den lokalen Märkten auf den weltweiten Kiwimarkt aus. Für Kikokà sind die direkten Auswirkungen vorerst begrenzt, da das Konsortium noch relativ klein ist und sich hauptsächlich auf den europäischen Markt konzentriert. Darüber hinaus gingen die Exporte außerhalb Europas in diesem Jahr in Regionen, die von den aktuellen Problemen auf den Seewegen nicht betroffen sind, wie beispielsweise Nordamerika.

© Cristiano Riciputi | FreshPlaza.de

Zanesco fügt jedoch eine allgemeinere Anmerkung hinzu: „Wenn Exportkanäle in bestimmte Regionen, wie Asien oder den Nahen Osten, aufgrund geopolitischer Krisen wegfallen, können Unternehmen ihre Produkte dort nicht mehr absetzen. Diese Mengen bleiben dann in Europa hängen. Dadurch droht der Markt überfüllt zu werden und der kommerzielle Spielraum für alle Akteure wird kleiner. Hinzu kommt, dass die anhaltenden globalen Krisen die Planung und den Transport besonders erschweren. Für den Obst- und Gemüsesektor ist das ein großes Problem."

„Anders als bei nicht verderblichen Gütern oder Hightech-Produkten kann ein Container mit Obst, der sich um Wochen verspätet, einfach an Qualität einbüßen. Dann entspricht die Ladung nicht mehr den strengen Anforderungen des Marktes. Mindestens ebenso wichtig ist, dass logistische Störungen die Transportkosten enorm in die Höhe treiben. Der Handelswert einer Ladung Obst ist nun einmal nicht mit dem eines Containers mit Smartphones zu vergleichen. Solche zusätzlichen Kosten schmälern daher die Margen erheblich und drücken letztlich auch den Ertrag für den Erzeuger erheblich."

Weitere Informationen:
www.kikoka.com

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