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NEPG drängt auf Reduzierung der Kartoffelanbauflächen in Nordwesteuropa

Die NEPG bekräftigt die Notwendigkeit, die Kartoffelanbaufläche in Nordwesteuropa zu reduzieren. Diese Anpassung muss jedoch wirtschaftlich tragbar sein. Die Erzeuger können nicht unter ihren Produktionskosten produzieren und verkaufen.

Da nur noch wenige Monate bis zum Ende der Saison 2025–2026 verbleiben, fordert die NEPG die Verarbeiter auf, ihre Anforderungen für das Saisonende schnell und klar zu kommunizieren. Für die Erzeuger ist es wirtschaftlich nicht vertretbar, Mengen ohne kommerzielle Sichtbarkeit zu lagern.

Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit
Während die europäischen Hersteller bestrebt sind, auf dem globalen Markt für Verarbeitungserzeugnisse wettbewerbsfähig zu bleiben, sollte dies laut NEPG nicht auf Kosten der Nachhaltigkeit des europäischen Modells gehen. Neben den langjährigen Beziehungen zwischen Erzeugern und Verarbeitern bleibt die Entwicklung widerstandsfähigerer Sorten wichtig. Dazu gehören Sorten, die weniger von klimatischen Einschränkungen wie dem Einsatz von Betriebsmitteln und der Wasserverfügbarkeit betroffen sind, sowie die Saatgutproduktion für diese Sorten.

Die langfristige Rentabilität des Sektors erfordert einen ausgewogenen Ansatz entlang der gesamten Lieferkette.

Vertragliche Aufsicht
Die NEPG fordert die Erzeuger nachdrücklich auf, bei der Unterzeichnung von Verträgen Vorsicht walten zu lassen. Da die Vertragspreise bereits bekannt sind, kann zusätzliche Rentabilität durch frei gekaufte Kartoffeln erzielt werden, weshalb es wichtig ist, die Anbaufläche zu begrenzen, selbst wenn die Verfügbarkeit von Saatgut hoch ist.

Obwohl viele Erzeuger aufgrund der Sorge um sinkende Mengen darauf bedacht sind, Verträge abzuschließen, müssen neue Sorten- und Qualitätsanforderungen klar verstanden werden. Den Erzeugern wird empfohlen, nur Mengen anzubauen, von denen sie vernünftigerweise erwarten können, dass sie zu einem rentablen Preis verkauft werden können.

Jedes Kaufangebot ohne klar definierten Preis sollte abgelehnt werden.

Bestände an frei verkäuflichen Kartoffeln
Kartoffeln, für die kein Vertrag vorliegt oder die nicht den Qualitätsstandards entsprechen, finden möglicherweise keine Abnehmer. Den Erzeugern wird empfohlen, die technischen, gesundheitlichen und ökologischen Folgen der Beseitigung unverkaufter Bestände auf den Feldern zu berücksichtigen. Alternative Absatzmärkte wie Tierfutter, Methanisierung oder Spenden an Vereine sollten zuerst in Betracht gezogen werden.

Produktionskosten und Verkauf von verarbeiteten Kartoffeln
Die NEPG erklärt, dass eine klarere Übersicht über den Verkauf von verarbeiteten Kartoffelprodukten dazu beitragen würde, die tatsächliche industrielle Nachfrage widerzuspiegeln und Produktionsentscheidungen zu lenken.

Den Erzeugern wird außerdem empfohlen, die Anbaufläche zu verringern und die Produktionskosten zu kontrollieren. Obwohl die Preise für Saatkartoffeln leicht gesunken sind, könnten die Produktionskosten, einschließlich Energie, Düngemittel und Diesel, steigen, wenn der Konflikt im Nahen Osten andauert.

Weitere Informationen:
Daniel Ryckmans
NEPG
Tel: +32 (0) 81 610 656
[email protected]
www.nepg.info

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