Bangladeschische Großhändler bevorzugen Royal Gala, Golden Delicious und Fuji-Äpfel in Papierbeuteln in den Größen 138–198, da sie von ihrer leuchtenden Farbe und ihrem einzigartigen Geschmack angezogen werden, sagt Monjur Humayun von RKA International, einem Importeur von Frischprodukten mit Niederlassungen in Bangladesch und Polen. „Royal Gala aus Südafrika, Polen, Brasilien und Chile findet ebenso wie Golden Delicious aus Südafrika und chinesische Fuji-Äpfel aus Papiertüten reißenden Absatz. Die Verbraucher hier legen Wert auf ein auffälliges Aussehen und einen guten Geschmack."
Laut Monjur dominiert China mit 70 bis 80 % des Angebots den Markt und liefert das ganze Jahr über regelmäßig, wobei der Höhepunkt im September und Oktober liegt, während Südafrika und Brasilien die Nachfrage von Februar bis Juli decken. „Die wöchentlichen Importe liegen bei etwa 200 Containern, zuletzt hauptsächlich aus China und Polen. In den vergangenen Saisons wurden von Februar bis August wöchentlich 300 bis 370 Container importiert, während es in der ruhigeren Zeit von September bis Februar nur 200 waren", erklärt er.
© RKA International
Monjur beobachtet, dass die Regale zuverlässig gefüllt bleiben, obwohl die Preise die Importeure aufgrund hoher staatlicher Steuern belasten. „Wir sprechen von 16 bis 17 US-Dollar pro 18-kg-Karton, zuzüglich Bankgebühren, Versicherung und Bearbeitungskosten. Geringere Mengen können für clevere Importeure zu soliden Gewinnen führen. Wenn die Importe nachlassen, werden die Margen je nach Liefermenge wirklich gut."
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Die gleichbleibende Qualität ist das, was Apfelimporteure in Bangladesch am meisten schätzen. „Eine blasse Farbe, Druckstellen oder Verderb können eine ganze Lieferung ruinieren. Aber wir zahlen immer noch hohe Zölle, egal ob die Äpfel makellos oder halb verfault sind", betont Monjur. „Eine Senkung der Steuern und die Sicherung einer erstklassigen Qualität würden hier echtes Wachstum schaffen."
Mit Blick auf die Zukunft beobachten Importeure nun Südafrika, Brasilien und Chile genauer, da dort die Saison beginnt. „Der Fokus verlagert sich nun auf die südliche Hemisphäre. Bangladeschs Apfelimporte haben viel Wachstumspotenzial. Wenn die Importzölle sinken und die Obstqualität hoch bleibt, könnte der Markt zu einer Goldgrube für den Apfelhandel werden", schließt Monjur.
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Monjur Humayun
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