Die Schweizer Kartoffelanbaufläche hat 2025 um rund 320 Hektaren zugenommen und beläuft sich momentan auf gute 11.000 Hektaren. Die durchschnittlichen Bruttoerträge lagen mit 411 Kilogramm pro Are auf nationaler Ebene ebenfalls höher als in den vier Vorjahren. "Der Pflanzenschutz bereitet uns Sorge", sagte Niklaus Ramseyer, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Kartoffelproduzenten, an der Versammlung von letzter Woche. Der Verband engagiert sich für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, die Forschung und fördert robuste Sorten.
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Die vier Hauptsorten im Anbaujahr 2025 waren Agria mit 15,2 Prozent und 1.676 Hektaren, Erika mit 8,8 Prozent und 966 Hektaren, Innovator mit 6,4 Prozent und 705 Hektaren sowie Jelly mit 5,6 Prozent und 622 Hektaren. Mit rund einem Drittel machen festkochende Sorten den größten Anteil aus, dicht gefolgt von Frites mit knapp 32 Prozent und mehligkochenden Sorten mit knapp 19 Prozent.
Quelle: lid