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Kartoffel-Marktbericht KW 9-10:

'Hohe Preise waren nicht gerade förderlich für einen flotten Absatz'

Die Zufuhren mit Speisefrühkartoffeln intensivierten sich zwar, die zyprischen, italienischen und marokkanischen Importe hatten aber allesamt nur einen ergänzenden Charakter inne. Die hohen Preise waren nicht gerade förderlich für einen flotten Absatz. Die Kunden griffen laut BLE eher auf Speiselagerkartoffeln zurück, deren Güte weiterhin überzeugen konnte. Neben den dominierenden inländischen Offerten standen auch einige französische Chargen bereit. Insgesamt verliefen die Geschäfte in einem ruhigen Rahmen, die Preise veränderten sich nicht wesentlich. Die Spargelsaison startete, die Händler erhoffen sich daher in den Folgewochen also einen etwas flotteren Umschlag.

© BLE
Rheinland-Pfalz:
Am Kartoffelmarkt fehlt es an marktverändernden Impulsen. Das Angebot übersteigt die Nachfrage weiterhin deutlich, aus den Überschussgebieten und Frankreich bleibt der Angebotsdruck erhalten. Von Auspflanzungen wurde bisher noch nicht berichtet, auf gut abtrocknenden Böden dürfte es aber in den nächsten Tagen soweit sein.

NRW:
Bei den Speisekartoffeln sprechen Abpackbetriebe und Handel von einem stetigen Marktverlauf. In der laufenden Woche werden in Nordrhein-Westfalen erste Frühkartoffeln unter Folie gepflanzt. Am Industriekartoffelmarkt ergeben sich auch Anfang März keine neuen Impulse.

Niedersachsen:
Die letzte Woche war von unveränderten Bedingungen in Angebot und Nachfrage geprägt, so der BVNON.

Schleswig-Holstein:
Die Marktlage im Großhandel mit Speisekartoffeln bleibt weiterhin stark angespannt. Nach wie vor können nur einwandfreie Qualitäten vermarktet werden, in diesem Bereich wird das Angebot allerdings etwas kleiner. So haben inzwischen auch leicht schwächere Qualitäten einen Marktzugang. In preislicher Hinsicht bewegen sich diese Partien allerdings deutlich unterhalb der angegebenen Preisspanne. Von der Nachfrageseite kommen aktuell, trotz anhaltender Werbeaktionen des Lebensmitteleinzelhandels, kaum zusätzliche Impulse. Hierzulande hofft man auf in wenigen Wochen einsetzende Impulse aus den Urlaubsregionen. Die Marktüberversorgung wurde nun auch vom Statistischen Bundesamt bestätigt. Die bundesweiten Vorräte an Speisekartoffeln lagen zum Ende des Jahres 2025 mit über 5 Mio. Tonnen auf einem historischen Höchststand.

Hessen:
Im Land Hessen gab es keine nennenswerten Preisveränderungen im Vergleich zur Vorwoche.

Sachsen:
Auch in Sachsen gab es keine nennenswerten Preisveränderungen im Vergleich zur Vorwoche.

Thüringen:
1.000 Tonnen Bio-Kartoffeln drohen zu verrotten. Mit der Aktion „Erfurter retten Erfurter Kartoffeln" will ein Landwirt die Käufer locken – und aufrütteln. „Ich will betonen, dass das kein Verdrängungswettbewerb gegen andere Anbieter sein soll", sagt Jürgen Fett, Leiter des Bergkreishofs. „Unser Anliegen ist es auch, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Jeder sollte sich die Frage stellen: Was will ich eigentlich essen? Jeder Einkauf ist eine Art Stimmzettel."

Erscheinungsdatum:

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