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Vielversprechende Zukunft für kernlose Trauben in Spanien

Tafeltrauben erleben in Spanien einen großen Boom, der durch Sorteninnovation und eine stärkere Positionierung als praktisches, gesundes Lebensmittel vorangetrieben wird. Die in Murcia ansässigen Unternehmen El Ciruelo, Moyca und Grupo Paloma beleuchten die Entwicklung der Kultur, Verbrauchstrends, das Exportwachstum und die Aussichten.

© Moyca

© Moyca

Laut Daten von Kantar ist der Verbrauch von Tafeltrauben in Spanien deutlich gestiegen und gehört zu den Produkten mit dem größten Zuwachs im vergangenen Jahr. Die Saisonabhängigkeit wurde dank neuer kernloser Sorten und des Engagements der Einzelhändler für eine ganzjährige Versorgung überwunden. Kernlose Trauben etablieren sich zunehmend als fester Bestandteil des Einkaufskorbs.

José Francisco Velasco, CEO von El Ciruelo, sieht ein enormes Potenzial: „Sie gehören zu den am einfachsten zu verzehrenden Früchten, sei es als gesunder Snack für Kinder, in Salaten oder zum Kochen, oder einfach als Dessert. Aus diesen Gründen ist ihr Verbrauch exponentiell gestiegen. Dank neuer, gleichmäßigerer Sorten und des Engagements der Supermärkte sind kernlose Trauben zu einem Massenprodukt geworden."

El Ciruelo bewirtschaftet rund 2.500 Hektar in Spanien und rechnet damit, in diesem Jahr bei günstigen Wetterbedingungen mehr als 70.000 Tonnen zu ernten. Zur Gruppe gehört auch Labrunier in Brasilien mit mehr als 1.000 Hektar; die Gesamtproduktion belief sich im vergangenen Jahr auf rund 110.000 Tonnen.

© El Ciruelo

Antonio Domene, CEO von Moyca, bestätigt diesen Trend: „Kernlose Trauben haben die Konsumgewohnheiten verändert, da sie eine leicht und bequem zu verzehrende Frucht sind. Werbekampagnen und Innovationen bei Sorten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen tragen dazu bei, dieses Wachstum aufrechtzuerhalten." Moyca produziert jährlich rund 80.000 Tonnen und plant, bis 2025 weitere 100 Hektar hinzuzufügen.

Starkes Wachstumspotenzial in Europa
Großbritannien, Deutschland und die Niederlande bleiben wichtige Märkte, während osteuropäische Länder wie Polen, Rumänien und die Tschechische Republik ein jüngeres, aber bedeutendes Wachstum verzeichnen. „Sie wechseln von kernigen Sorten zu kernlosen Trauben, die sie wegen ihrer einfachen Handhabung und Qualität schätzen. Hier gibt es ein starkes Wachstumspotenzial, insbesondere im Premium-Segment", sagt Domene.

Die Exporte nach Asien sind schwieriger geworden. „China hat seine Präsenz während unseres Produktionszeitraums ausgebaut und begonnen, in andere asiatische Länder zu exportieren, was zu einem stärkeren Wettbewerb geführt hat", bemerkt Velasco.

© Moyca

Wettbewerb und Stärken
Spanien konkurriert zu Beginn der Saison mit Ägypten und Marokko und später mit Griechenland. „Wir können nicht mit den Arbeitskosten konkurrieren, aber wir konkurrieren mit Service und Qualität", sagt Velasco und fügt hinzu, dass Spanien und Italien von kontinuierlicher Sorteninnovation und Anpassung der landwirtschaftlichen Betriebe profitieren.

Domene betont die Vorteile Spaniens: „Lebensmittelsicherheit, Nähe und gleichbleibende Qualität werden von europäischen Kunden sehr geschätzt. Der Wettbewerb ist gesund und zwingt uns, weiterhin innovativ zu sein." David Franco von Grupo Paloma fügt hinzu, dass Europa dank des stetigen Konsumwachstums und der verbesserten ganzjährigen Qualität weiterhin wachsende Mengen absorbiert.

© El Ciruelo

„Es gibt noch viel Raum für Verbesserungen"
Domene glaubt, dass das Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft ist: „Es gibt noch Raum für Verbesserungen in Bezug auf Schädlingsresistenz, Produktivität, Nacherntebehandlung, Geschmack und Textur." Neue aromatische Sorten mit tropischen Nuancen werden bereits eingeführt.

Velasco betont die Verlängerung des Produktionszeitraums in Spanien von Juni bis Ende November, einschließlich des Anbaus in Höhenlagen bis zu 800 Metern. Die Grupo Paloma plant ein umsichtiges Wachstum in Bezug auf Volumen und Kapazität. Franco fasst zusammen: „Der spanische Markt hat einen bedeutenden Sprung nach vorn gemacht. Dennoch gibt es noch Verbesserungspotenzial, was auf eine vielversprechende Zukunft für kernlose Trauben hindeutet."

Weitere Informationen:
José Velasco
El Ciruelo S.L.
Tel: +34 968 630 645
[email protected]
www.elciruelo.com

Antonio Domene
Moyca
Tel: +34 968 423 838
www.moyca.org

David Franco
Grupo Paloma
Tel: +34 968 590 001
[email protected]
www.gpaloma.com

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