Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus Kirgisistan, insbesondere nach tiefgekühltem Obst und Gemüse, steigt auf dem europäischen Markt, so Tilek Zhumaliev, stellvertretender Direktor des kirgisischen Exportzentrums.
Er wies darauf hin, dass europäische Käufer, darunter auch deutsche Unternehmen, Interesse an geschnittenem und vakuumverpacktem Obst und Gemüse aus Kirgisistan gezeigt hätten.
„Unser wichtigster Partner bleibt die Russische Föderation, aber wir stellen ein wachsendes Interesse aus Deutschland fest. Wir erhalten vor allem Anfragen für Produkte in Vakuumverpackungen und Schockgefrierformaten", bemerkte er.
Zhumaliev identifizierte jedoch zwei Herausforderungen, die das Exportwachstum behindern. Die erste Herausforderung ist der Mangel an Handels- und Logistikzentren mit Kühl- und Gefrieranlagen in den Regionen Kirgisistans. Er betonte, dass zusätzliche Infrastruktur entscheidend ist, um die exportorientierte Produktion zu unterstützen.
Die zweite Herausforderung betrifft die Laborkapazitäten. Aufgrund der begrenzten Anzahl akkreditierter Labore im eigenen Land sind Exporteure gezwungen, ihre Produktproben zur Untersuchung nach Almaty, Russland oder Deutschland zu schicken.
Zhumaliev argumentiert, dass eine Erhöhung der Anzahl der Labore, die internationalen Standards entsprechen, das Exportwachstum erleichtern könnte, da Unternehmen derzeit mit zusätzlichen Kosten und Verzögerungen durch Tests im Ausland konfrontiert sind.
Quelle: www.tazabek.kg