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LKÖ KW 10:

'Gedrückte Stimmung prägt Kartoffelmarkt, Karottenexporte laufend möglich'

Die Stimmung am österreichischen Speisekartoffelmarkt bleibt laut LKÖ gedrückt. Daran ändern der Monatswechsel und der durchaus zufriedenstellende Absatz im heimischen LEH nichts. Die aktuellen Vorräte in den Lägern übersteigen nach wie vor deutlich den Inlandsbedarf der kommenden Monate. Die dringend notwendigen Exporte zur Marktentlastung sind angesichts des europaweiten Überangebots jedoch mehr als schwierig.

Bei den Erzeugerpreisen gab es in der vergangenen Woche keine Änderungen im Vergleich zur Vorwoche. Auch in den kommenden Wochen rechnen die meisten Marktteilnehmer mit keinen Veränderungen. In Niederösterreich wird für Vertragsware und für Premiumqualitäten bis zu 20 €/100 kg bezahlt, wobei Risikoabschläge und Abzüge für Logistikaufwände sowie Exportmöglichkeiten in Rechnung gestellt werden. Für freie Ware liegen die Preise deutlich darunter. Aus Oberösterreich wird ein stabiles Preisniveau von meist 15 €/100 kg genannt.© LKÖAusgeglichener Zwiebelmarkt
Der heimische Zwiebelmarkt startet stabil und ausgeglichen in den März. Die Händler sind gut mit Ware versorgt. Auf der Absatzseite wird im Inland von einem stetigen Bedarfsgeschäft berichtet. Im Export können ebenfalls laufend Abschlüsse getätigt werden. Der preisliche Spielraum bleibt jedoch begrenzt. Bei den Preisen gibt es somit keine Änderung zur Vorwoche. Für Zwiebeln, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität meist 10 bis 13 €/100 kg bezahlt. Schwächere Qualitäten werden auch unter diesem Preis gehandelt.

Karottenexporte laufend möglich
Der niederösterreichische Karottenmarkt startet gut ausgeglichen in den März. Dabei trifft ein mittlerweile überschaubares Angebot auf eine stabile Absatzlage. Mit der Inlandsnachfrage ist man durchwegs zufrieden. Auch Exporte sind laufend möglich. Die Erzeugerpreise liegen stabil auf dem Vorwochenniveau. Zu Wochenbeginn wurden für Karotten im 5-kg-Sack ab Rampe je nach Qualität meist 38 bis 43 € je 100 kg bezahlt.

Quelle: LKÖ

Erscheinungsdatum:

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