"Wir befinden uns mittlerweile in der Mitte der europäischen Knoblauchsaison, und bisher ist eigentlich alles gut gelaufen. Knoblauch aus China war in den zurückliegenden Monaten aufgrund der günstigen Preise im Vergleich zu beispielsweise Knoblauch spanischer Herkunft, aber auch aufgrund der guten und stabilen Qualität sehr dominant", sagt Joey Deen von Denimpex aus den Niederlanden.
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"Wir stellen jedoch fest, dass die Importe aus Argentinien etwas mehr Druck auf den Markt ausüben. Die Qualität beider Herkunftsländer ist einfach gut, aber da die Importzölle für chinesischen Knoblauch in Brasilien drastisch gesenkt wurden, haben sie Schwierigkeiten mit dem Absatz und bieten ihr Produkt daher in Europa zu sehr günstigen Preisen an. Vor allem in Märkten wie Frankreich, Italien und Spanien bevorzugt man argentinische und chilenische Produkte gegenüber chinesischen", fährt Joey fort.
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"In den vergangenen zwei Jahren haben wir viel in China investiert, um das "Field-to-Fork"-Prinzip besser auszuarbeiten und damit das Image Chinas etwas aufzupolieren. Zusammen mit zwei unserer Partner in China bewirtschaften wir mittlerweile fast 20 Hektar vollständig unter unserer eigenen Leitung und zu unseren Bedingungen. Diese Partnerschaften haben dafür gesorgt, dass sich nun auch mehr Türen zum Einzelhandel öffnen, und wir sind sehr stolz auf das, was wir damit erreicht haben."
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"Eine Herausforderung bleiben die Importlizenzen, die für den Import von Knoblauch aus China erforderlich sind. Es ist nach wie vor problematisch, dass diese Mengen auf der Einwohnerzahl Europas im Jahr 2001 berechnet wurden. Mittlerweile leben etwa 5 % mehr Menschen in Europa. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass sich die Ernährungs- und Kochgewohnheiten der Menschen stark verändert haben. Das lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken, aber ich wage zu behaupten, dass heute vielleicht 10 % mehr Knoblauch gegessen wird als vor 25 Jahren. Um den Markt stabil zu halten, darf das Volumen, das nach Europa importiert werden darf, unserer Meinung nach ruhig etwas steigen", so der Importeur.
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Er ist mit den ersten beiden Monaten des Jahres nicht unzufrieden. "2026 hat traditionell etwas langsam begonnen; die ersten Monate des neuen Jahres sind nie die geschäftigsten. Insgesamt können wir uns eigentlich nicht beschweren. Auf der Fruit Logistica in Berlin konnten wir unser neues Logo, unseren neuen Hausstil und unsere neue Website präsentieren. Daran haben wir in den vergangenen Monaten gemeinsam mit ST Design heimlich gearbeitet und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden."
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