Spanische Anlieferungen in Gestalt von Navelate, Salustiana und Lane Late geben den Ton an. Ihre Verfügbarkeit hatte sich ein wenig begrenzt. Die Importe aus der Türkei in Form von Washington Navel verloren ebenfalls etwas an Kraft. Aus Ägypten trafen verstärkt Valencia Late ein, Baladi Orangen waren laut BLE nur noch eine Randerscheinung. Italienische Abladungen ergänzten das Sortiment der Blondorangen.
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Im Bereich der Blutorangen dominierten sie das Angebot: Neben Moro standen vorrangig Tarocco bereit. Sanguinelli und die rotfleischige Navel-Orange Cara Cara aus Spanien ergänzten in diesem Segment. Insgesamt war eine gewisse Kundensättigung nicht von der Hand zu weisen. Dennoch zeigte sich die Nachfrage durchaus freundlich. Saftware wurde von den Käufern bevorzugt. Eine einheitliche Linie hinsichtlich der Bewertungen war nicht auszumachen: Steigende Preise waren ebenso zu beobachten wie fallende Notierungen. Da der Bedarf jedoch hinreichend gedeckt werden konnte, blieben größere Ausreißer aus.
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Äpfel
Inländische Partien überwogen, hauptsächlich standen Elstar, Jonagold und Braeburn bereit. Verschiedentlich merkte man den späten Saisonzeitpunkt an einer uneinheitlichen Güte und einer verminderten Versorgungslage. Dennoch konnte das Interesse problemlos gestillt werden.
Birnen
Italienische Abate Fetel und Santa Maria dominierten das Geschehen. Türkische Santa Maria und Deveci folgten von der Bedeutung her, wurden mancherorts aber nur noch in geringen Mengen angeliefert. Conference stammten aus dem Inland, den Niederlanden und Belgien und ergänzten die Szenerie.
Tafeltrauben
Südafrikanische Chargen herrschten vor, Abladungen aus Namibia und Peru spielten eine weitaus kleinere Rolle. Mitunter fiel die Verfügbarkeit viel zu üppig aus, sodass eine vollständige Unterbringung nicht immer gelang. Zudem sorgten Rückläufer aus dem LEH mancherorts für Probleme beim Verkauf der regulären Ware.
Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Spanische Mandarinen überwogen in Form von Nadorcott, Tangold und Orri. Israel beteiligte sich mit Orri am Geschehen, die Türkei vorrangig mit Murcott. Marokko und Italien schickten kleine Mengen Nadorcott ins Rennen, aus Ägypten kamen Merav. Das winterliche Wetter belebte mancherorts noch einmal die Nachfrage.
Zitronen
Da sich die türkischen Anlieferungen einschränkten, standen spanische Primofiori platzweise monopolartig bereit. Die Bewertungen blieben stabil oder zogen noch einmal leicht an: Aus Mangel an Konkurrenz konnten die Händler ihre Forderungen mancherorts erhöhen. Dies tat dem Interesse derweil keinen Abbruch.
Bananen
Die Geschäfte verliefen uneinheitlich. In Hamburg und Berlin wurde die Bereitstellung hinreichend auf die Nachfrage abgestimmt, sodass die Notierungen in der Regel konstant blieben. Rückläufer aus dem LEH wirkten sich in der Hauptstadt nicht wesentlich auf die Unterbringung regulärer Ware aus.
Blumenkohl
Italienische Partien dominierten vor spanischen und französischen. Außerdem konnte auf wenige belgische und niederländische Artikel zugegriffen werden. Die Nachfrage zeigte sich eher verhalten und konnte problemlos befriedigt werden.
Salate
Bei den Eissalaten dominierten spanische Anlieferungen. In Frankfurt gab es daneben noch ägyptische Importe, die dank ihrer niedrigen Bewertungen flott verkauft werden konnten. Kopfsalate kamen aus Belgien und Italien, Bunte Salate zusätzlich aus Frankreich. Bunten Salate ein wenig verteuerten.
Gurken
Spanische Anlieferungen herrschten zwar noch vor, sie verloren aber Marktanteile an die sich intensivierten niederländischen und belgischen Zuflüsse. Insgesamt tendierten die Bewertungen eher nach unten als aufwärts, was mancherorts die anschließende Nachfrage verstärkte.
Tomaten
Rispenware stammte vorrangig aus den Niederlanden und Spanien und vergünstigte sich oftmals. Dies hatte auch mit der mitunter mangelhaften Güte der marokkanischen Importe zu tun, welche zu weitaus niedrigeren Bewertungen als die Konkurrenz untergebracht werden mussten. Bei den Kirschtomaten konnte meist auf italienische und spanische Partien zugegriffen werden.
Gemüsepaprika
Spanische Anlieferungen dominierten. In Berlin blieb ihre Verfügbarkeit knapp. Hohe Forderungen hemmten den Kundenzugriff, weshalb sich in der Hauptstadt Offerten mit konditionellen Mängeln häuften. Auch in Hamburg hemmten die hohen Aufrufe die Nachfrage, sodass sich Überhänge bildeten.
Quelle: BLE