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Gerard Kenens, VerKen Bio Deli-Vers:

"Früherer Start für Natyra aufgrund höherer Mengen, aber man lässt keinen guten Apfel unverkauft"

Auf dem Bio-Birnenmarkt beginnt langsam aber sicher der Übergang zur Überseesaison. Die letzten Bestände werden verladen, aber bei VerKen Bio Deli-Vers sind die Conference-Birnen inzwischen vollständig ausverkauft und der Blick richtet sich nun auf den Verkauf von Natyra, der nächste Woche beginnt. "Wir starten etwas früher, aber es wäre schade, gute Äpfel zu lange liegen zu lassen", sagt Gerard Kenens vom Bio-Anbaubetrieb aus dem belgischen Loksbergen.

© Gerard Kenens

"Für die Conference war es in dieser Saison etwas schwierig", beginnt der Bio-Erzeuger. "Der Start verlief etwas holprig, aber letztlich verlief der Absatz doch recht gut. Das ist nicht ungewöhnlich. In den ersten Wochen ist die Nachfrage oft etwas geringer und alles muss erst in Gang kommen. Später in der Saison steigert sich das. Wenn der Winter vor der Tür steht und die Feiertage kommen, geht es schnell bergauf, vor allem, wenn auch der Export anläuft. Das ist jedes Jahr so. Ein echter Boom kommt selten sofort vom ersten Tag an."

Auch in Bezug auf die Qualität ist Gerard zufrieden. "Wir haben uns in diesem Jahr stark auf die rechtzeitige Ernte konzentriert, und das hat sich als wichtiger Faktor erwiesen, denn das ist in diesem Jahr nicht allen gelungen. Dadurch gab es in der ersten Saisonhälfte einige Qualitätsunterschiede auf dem Markt. Da wir rechtzeitig fertig waren, sehen wir, dass die Qualität bei uns auch in der Lagerung gut erhalten bleibt. Damit hatten wir keine Probleme. Die Mengen waren stellenweise etwas höher als in anderen Jahren, aber letztendlich wurde alles verkauft. Das stimmt uns positiv."

© Gerard Kenens

"Eine Sorte, die positiv hervorsticht, ist Qtee. Davon hatten wir dieses Jahr eine größere Menge als in den Vorjahren, aber dennoch wurde alles verkauft. Das stimmt uns zufrieden. Es ist eine Sorte, die sich sowohl im Geschmack als auch im Aussehen deutlich von anderen abhebt. Auch PiqaRed, früher PiqaBoo, hat sich gut verkauft. Das ist ein besonderes Produkt, etwas Neues auf dem Markt, und das bringt immer etwas Spannung mit sich. Aber auch hier sehen wir, dass es vom Markt angenommen wird."

Äpfel schwieriger, aber gute Qualität
Auf dem Markt für Bio-Äpfel verlief es etwas schwieriger. Zu Beginn der Saison gab es bereits große Mengen Jonagold auf Lager, sodass man sich vielleicht sogar etwas mehr auf den Export konzentrieren musste. Das ist jedoch schwierig, meint auch Gerard. "Es gibt auch ein großes Angebot aus dem Ausland, was den Export nicht einfach macht. Dennoch ist die Qualität in diesem Jahr besonders gut, und das macht einen großen Unterschied. Wir haben noch recht viel Jonagold auf Lager, aber die Qualität ist weiterhin gut, sodass wir zuversichtlich sind, dass sich alles gut verkaufen wird. Auch wenn dies über einen längeren Zeitraum geschehen muss."

© Gerard Kenens

Der Blick richtet sich nun auch auf die Sorte Natyra bei VerKen Bio Deli-Vers. "Nächste Woche beginnen wir mit dem Sortieren. Auch hier sieht es gut aus, mit einer guten Farbe und Qualität. Das sind Äpfel, die sich oft von selbst verkaufen, vor allem, weil die Verbraucher, die sie einmal probiert haben, wieder danach fragen. Aufgrund der größeren Mengen, auch weil viele junge Bäume jetzt in Produktion gehen, müssen wir etwas früher als üblich mit dem Verkauf beginnen. Gute Äpfel einfach zu lange liegen zu lassen, ist keine Option. Das wäre schade."

"Insgesamt sind wir zufrieden. Wir können uns über den aktuellen Stand nicht beklagen. Auffällig ist jedoch, dass die neue Saison früh zu beginnen scheint. Durch das warme Wetter beginnen die Knospen bereits zu wachsen. Beim Zurückschneiden sieht man manchmal schon Saft aus den Zweigen austreten, was darauf hindeutet, dass der Saftfluss in Gang gekommen ist."

© Gerard Kenens

Weitere Informationen:
Gerard Kenens
VerKen Bio Deli-Fresh
Zilveren-Helmenstraat 74
3545 Loksbergen, Belgien
Tel: +32 474 199 809
www.facebook.com/verkenbiodelivers

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