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Engpässe bei italienischen Frühkartoffeln erwartet

Das Wetter hat in den vergangenen Monaten und Wochen die Pflanzung von Frühkartoffeln in den süditalienischen Regionen Kampanien, Apulien und Sizilien sowie in einigen Regionen Griechenlands, Spaniens und Portugals behindert. "Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnten wir im Frühjahr weniger Erzeugnisse als normalerweise haben", sagt Domenico Citterio, Mitinhaber des gleichnamigen italienischen Unternehmens, das sich auf Pflanzgut und Kartoffeln für die verarbeitende Industrie spezialisiert hat.

© Cristiano Riciputi | FreshPlaza.de

"Der europäische Markt ist nach wie vor schwierig", erklärt er. "Das Angebot ist groß, und der Konsum bleibt gleich oder geht sogar zurück. Die Lagerbestände nehmen nur langsam ab, und die Preise sind nicht immer berauschend. Dass die frühen Anbaugebiete später oder weniger als üblich gepflanzt haben, könnte bedeuten, dass im Mai und Juni mehr Spielraum für den Verkauf der Lagerkartoffeln besteht."

© Cristiano Riciputi | FreshPlaza.de

Aber wie wird das Jahr 2026 aussehen? "Das ist schwer vorherzusagen", sagt Citterio. "Was ich derzeit sehe, ist, dass die Nachfrage nach Pflanzgut zurückgeht. Das wird sich auch auf die Anbaufläche auswirken. Wie groß dieser Rückgang sein wird, bleibt abzuwarten, aber man kann von etwa 10 % weniger als 2025 ausgehen. Gleichzeitig können sich die Erzeuger angesichts der stabileren Wetterlage noch umentscheiden und doch noch einsteigen, indem sie jetzt Pflanzgut kaufen."

In weiten Teilen Italiens, außer im Süden, wo man gerade auf Frühkulturen setzt, kann bis März gepflanzt werden. Daher ist ein Last-Minute-Aufschwung durchaus noch möglich.

© Cristiano Riciputi | FreshPlaza.de

Citterio sieht die Lage in der Branche nüchtern: "Die Nachfrage ist nicht hoch. Wenn alles gut läuft, bleibt sie stabil; wenn es schlecht läuft, geht sie etwas zurück. Das spiegelt sich dann auch im Frischmarkt wider. Weniger Verarbeitung bedeutet einfach mehr Kartoffeln, die als Frischprodukt auf den Markt kommen."

"Prognosen bleiben schwierig", sagt er abschließend. "Aber wenn wir sagen, dass die italienischen Frühkartoffeln später kommen und aufgrund der Probleme beim Anpflanzen möglicherweise auch weniger Ertrag bringen, dann liegen wir wahrscheinlich nicht weit von der Realität entfernt."

Weitere Informationen:
Domenico Citterio e C.
Viale dell'Industria, 1/B, 37036
San Martino Buon Albergo (Verona), Italien
Tel: +39 045 87 80 144
www.citteriopatate.it

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