Melden Sie sich für unseren täglichen Newsletter an um immer auf dem neusten Stand zu bleiben!

Anmelden Ich bin bereits angemeldet

Sie haben eine Software (Adblocker) installiert, der unsere Werbung blockiert.

Da wir die Nachrichten kostenlos zur Verfügung stellen, sind wir auf die Einnahmen aus unseren Werbebannern angewiesen. Bitte deaktivieren Sie daher Ihren Adblocker und laden Sie die Seite neu, um diese Seite weiter zu nutzen.

Klicken Sie hier für eine Anleitung zum Deaktivieren Ihres Adblockers.

Sign up for our daily Newsletter and stay up to date with all the latest news!

Abonnieren I am already a subscriber
App icon
FreshPublishers
In der App öffnen
ÖFFNEN
Frankort&Koning, Niederlande:

"Exklusive Exportkunden entscheiden sich jetzt für teurere, aber verlässliche Erdbeeren aus den Niederlanden und Belgien"

Der aktuelle Markt für Beerenobst wird derzeit durch das extreme Wetter der zurückliegenden Wochen im Süden bestimmt. "Seit Januar sorgen Überschwemmungen und Stürme für Verzögerungen und Qualitätsprobleme. So gibt es derzeit nur wenige wirklich gute Erdbeeren aus Marokko und Spanien. Einige Erzeuger haben die Hälfte ihrer Tunnel verloren. Sie sind mit Reparaturarbeiten an den Gewächshäusern beschäftigt und bringen alles, was noch einigermaßen akzeptabel ist, auf den Markt, werfen aber viel weg. Eine Tragödie für unsere Erzeuger in dieser Region", sagt Sjraar Hulsman von Frankort&Koning. "Seit einigen Tagen ist es in Huelva wieder trocken, was in zwei Wochen zu einem steigenden Volumen von besserer Qualität führen wird."

"Und Alternativen sind begrenzt. In den vergangenen Jahren sieht man zwar etwas mehr griechische Erdbeeren auf dem Markt, aber diese benötigen eine längere Transportzeit in die Niederlande, was man manchmal auch an den Erdbeeren sieht, meist abhängig von der Sorte und den Bedingungen während des Transports. Auch aus Italien sind Erdbeeren verfügbar, allerdings nur in geringen Mengen, und auch die haben unter dem schlechten Wetter gelitten", fährt Sjraar fort. "Die Marktpreise für spanische und marokkanische Erdbeeren liegen immer noch zwischen 6 und 7 EUR/kg. Italienische kosten einen Euro mehr. Für Erdbeeren aus niederländischem Gewächshausanbau lagen die Preise im Januar zwischen 14 und 15 EUR/kg, mit einem Spitzenwert in der Woche vor Valentinstag im Februar, als der Preis auf 19 EUR/kg stieg."

© Frankort & Koning

"Das Angebot aus dem niederländischen und belgischen Gewächshausanbau ist nicht übermäßig hoch. Es ist jedoch zu beobachten, dass exklusivere Kunden auf dem Exportmarkt in dieser Situation eine zuverlässige Erdbeere aus den Niederlanden wählen und auch bereit sind, einen höheren Preis dafür zu zahlen. Unter anderem deshalb wächst unser Kundenstamm von Jahr zu Jahr, und immer mehr Stammkunden finden zu uns, weil wir ein breites Angebot aus verschiedenen Ländern haben und unseren Service in alle Ecken Europas anbieten. Was die Sorten betrifft, so bilden Sonata und Sonsation nach wie vor den Hauptteil der Gewächshausanbaus. Unsere Erzeuger führen im Winter auch Versuche mit anderen remontierenden Sorten durch, aber es bleibt abzuwarten, ob sich diese wirklich durchsetzen werden. Inzwischen ist auch die beleuchtete Sorte Inspire auf den Markt gekommen, sodass für jeden etwas dabei ist", bemerkt Sjraar. Die ersten Anbauversuche mit unbeleuchteter Sonsation werden in KW 11 beginnen.

"Wir haben bereits in den vergangenen Jahren gesehen, dass in Spanien weniger Himbeeren gepflanzt wurden, weil man mit den Selbstkostenpreisen in Marokko nicht konkurrieren kann, wodurch viele Erzeuger auf andere Kulturen, einschließlich Blaubeeren, umgestiegen sind. Schlechtes Wetter in Spanien und Marokko hat auch die Qualität der Himbeeren zu einer Herausforderung gemacht, obwohl die Erzeuger große Anstrengungen unternommen haben, um die Früchte gut zu liefern. Die Preise lagen lange Zeit bei 14 bis 15 EUR/kg verpackter Ware für marokkanische Himbeeren und bei 15 bis 16 EUR für spanische Himbeeren."

© Frankort & Koning
Team Frankort&Koning auf der Fruit Logistica

"Bei uns neigt sich die Importsaison für Heidelbeeren aus Peru nun wirklich dem Ende zu. Wo vor einigen Jahren noch dramatische Preisniveaus herrschten, findet das Produkt jetzt trotz der enormen Anbauflächen seinen Weg auf den Markt", fährt Sjraar fort. "Die Preise für verpackte Ware lagen im Januar noch bei 6 bis 7 EUR/kg, sind aber im Februar gleichmäßig auf einen Preis von 12 bis 14 EUR/kg gestiegen. Normalerweise würde die Produktion in Marokko nun in vollem Umfang anlaufen, aber das Angebot hinkt jetzt hinterher. Die chilenische Saison läuft in diesem Jahr ohne Probleme, sodass uns die Beeren nicht ausgehen werden."

"Außerdem sehen wir immer mehr Bewegung im ägyptischen Blaubeeranbau. Wie in anderen Ländern werden neue Sorten aus den Programmen Sekoya und Planasa verwendet. Dies führt zu schmackhafteren und haltbareren Beeren, was zweifellos den Verbrauch steigert. Zudem ist festzustellen, dass die Einzelhändler in einer Zeit, in der Erdbeeren sehr teuer sind, eher dazu neigen, Blaubeeren zu fördern", sagt Sjraar. "Bei den roten Johannisbeeren ist der Absatz seit Wochen recht stabil, mit Kilopreisen um 10 bis 12 EUR/kg für den verpackten Handel."

Weitere Informationen:
Sjraar Hulsman
Frankort & Koning
Tel: +31 (0)77 3897 328
[email protected]
www.frankort.nl

Verwandte Artikel → See More