Die Situation am heimischen Speisekartoffelmarkt spitzt sich Mitte Februar weiter zu. Mit der fortgeschrittenen Vermarktungssaison steigt laut LKÖ bei vielen Lagerhaltern der Wunsch, ihre Vorräte nun zügig abzubauen. Die Qualitätsprobleme bewegen sich bislang noch im bisherigen Rahmen. Die Sorge um einen steigenden Anteil an Absortierungen bleibt bestehen, und die Nervosität auf der Abgeberseite steigt. Die Inlandsnachfrage gestaltet sich im umsatzmäßig eher ruhigen Februar dank laufender Aktionen durchaus zufriedenstellend. Im Export gibt es dagegen nur überschaubare Abschlüsse. Preislich gab es zuletzt keine Änderungen. In Niederösterreich wird für Vertragsware und für Premiumqualitäten noch bis zu 20 EUR/100 kg bezahlt, wobei Risikoabschläge und Abzüge für Logistikaufwände sowie Exportmöglichkeiten in Rechnung gestellt werden. Für freie Ware werden deutlich niedrigere Preise genannt. In Oberösterreich blieb das Preisniveau stabil bei 15 EUR/100 kg.
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Stabile Absatzmöglichkeiten
Der österreichische Zwiebelmarkt zeigt sich im Wesentlichen unverändert zu den Vorwochen. Die Händler sind ausreichend mit Ware versorgt. Auf der Absatzseite läuft das Inlandsgeschäft zufriedenstellend. Im Export können ebenfalls annehmbare Abschlüsse getätigt werden. Der preisliche Spielraum bleibt jedoch vorerst noch begrenzt. Mittelfristig hofft man auf Preisverbesserungen. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität weiterhin meist 10 - 13 EUR/100 kg bezahlt. Schwächere Qualitäten werden auch unter diesem Preis gehandelt.
Karottenmarkt weiterhin unverändert
Der NÖ Karottenmarkt präsentiert sich gut ausgeglichen. Ein überschaubares Angebot trifft auf eine ruhige, aber stetige Inlandsnachfrage. Exporte können ebenfalls im überschaubaren Umfang und zu unveränderten Konditionen getätigt werden. Preislich gibt es keine Änderungen im Vergleich zu den Vorwochen. Zu Wochenbeginn wurden für Karotten im 5-kg-Sack, ab Rampe, je nach Qualität meist 38 - 43 EUR je 100 kg bezahlt.
Quelle: LKÖ