© WDK Onions"Was den Zwiebelexport angeht, bin ich bisher noch nicht allzu enttäuscht. Es wird zwar nicht besonders viel verkauft, aber wir können noch recht ordentlich arbeiten, und in den vergangenen drei Wochen war der Preis relativ stabil", erzählt Mike de Kosten von WDK Onions aus den Niederlanden. "Möglicherweise hat der Ramadan, der diese Woche beginnt, für einige zusätzliche Bestellungen aus Afrika gesorgt, wodurch sich der Handel noch nicht so schlecht entwickelt. Für nächste Woche liegen jedoch nur noch wenige Bestellungen vor."
Wie sich der Markt weiterentwickeln wird, ist laut Mike jedoch schwer einzuschätzen. "Für viele europäische Länder sind wir derzeit noch zu teuer; da liegen wirklich noch 6 bis 8 Cent Unterschied. Das zeigt doch die derzeitige Spannung. Die Frage ist, ob die Preise insbesondere in Osteuropa steigen oder ob wir sie senken werden. Derzeit sind unsere Preise stabil bis leicht rückläufig. Ich sehe vorerst keinen Preisanstieg; dafür müsste sich auf dem Exportmarkt wirklich etwas tun."
"Außerdem bestätigten die Ernteprognosen, dass wir einen guten Ertrag haben. Für gute Partien gibt es letztlich immer einen Markt, aber auch viele minderwertige Partien müssen noch einen Abnehmer finden. Insbesondere für die feineren Sortierungen ist die Nachfrage schwächer. Aber wir müssen weitermachen, wenn wir die Saison gut abschließen wollen, und es gibt noch viel zu tun, um das Volumen abzubauen. Dabei wird auch der Preis eine Rolle spielen", so Mike abschließend.
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Mike de Koster
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