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Ertragssteigerung in Brandenburg:

Leichter Mengen- und Flächenrückgang bei Strauchbeeren in Baden-Württemberg

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2025 in Baden-Württemberg von 371 Betrieben auf 1.438 Hektar (ha) Strauchbeeren erzeugt. Damit haben sowohl die Fläche (−0,4 %) als auch die Anzahl der Betriebe (−0,8 %) im Vergleich zu 2024 nur leicht abgenommen. Die Gesamterntemenge von Strauchbeeren betrug rund 9.197 Tonnen (t), das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Vor allem Johannisbeeren im Freiland legten nach der schwachen Ernte 2024 deutlich an Ertrag zu: Mit fast 9,6 t/ha konnten auf gleichbleibender Fläche von 398 ha gut 3.800 t (+42 %) rote und weiße Johannisbeeren geerntet werden. Bei den schwarzen Johannisbeeren erhöhte sich die Fläche um 5 % (495 ha); die Erntemenge stieg bei einem Ertrag von 5,1 t/ha auf 2.500 t (+84 %). Zusammen machen rote und weiße sowie schwarze Johannisbeeren gut zwei Drittel der gesamten Erntemenge von Strauchbeeren aus.

Der größte Gewinner 2025 war jedoch die Aroniabeere, deren Fläche (96 ha) sich zwar nicht änderte, die aber mit 3,6 t/ha (+153 %) und einer Gesamtmenge von 350 t (+155 %) eine Spitzenernte und den Höchstwert seit Beginn ihrer Erfassung 2012 erreichte.

Himbeeren, Kulturheidelbeeren und Stachelbeeren im Freiland büßten an Fläche und Ertrag ein
Himbeeren unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen wurden im Vergleich zu 2024 auf 13 % weniger Fläche angebaut und erzielten mit guten 9,2 t/ha eine Erntemenge von 727 t (−17 %). Mit einem Anteil von 8 % an der Gesamterntemenge stehen Himbeeren im geschützten Anbau trotz rückläufiger Fläche an dritter Stelle der bedeutsamsten Strauchbeeren.

Die Bewirtschaftung nach ökologischen Kriterien erfolgte auf knapp 12 % (171 ha) der Strauchbeerenfläche. Besonders bedeutsam für den ökologischen Anbau waren Aroniabeeren und schwarze Johannisbeeren, die 28 % (135 t) bzw. 17 % (83 t) der ökologischen Erntemenge von insgesamt 490 t ausmachten.

© Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg

Brandenburg:
Im Jahr 2025 wurden im Land Brandenburg insgesamt rund 3.845 Tonnen Strauchbeeren geerntet. Ein Jahr zuvor waren es 2.410 Tonnen. Damit stieg der Gesamtertrag um rund 60 %, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Bei der Erntemenge und dem Hektarertrag von Kulturheidelbeeren wurde ein Rekordergebnis erzielt.

Kulturheidelbeeren sind Brandenburgs wichtigste Strauchbeerenart. Der Anbau erfolgte 2025 auf einer Fläche von 405 Hektar und hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar um 20 Hektar verringert. Dennoch stellte die Erntemenge mit 2.955 Tonnen sowie der Hektarertrag von 72,9 Dezitonnen ein Rekordergebnis für Brandenburg dar. Einen ähnlich hohen Ertrag gab es 2014 mit 69,2 Dezitonnen je Hektar. Der Anteil der Kulturheidelbeeren im ökologischen Anbau beläuft sich auf rund 10 %. Brandenburg gehört nach Niedersachsen zu den bedeutendsten Produzenten dieser Strauchbeerenart.

Auch Sanddorn und Aroniabeeren in Brandenburg bedeutsam
Sanddorn war mit einer Gesamtanbaufläche von 291 Hektar Brandenburgs zweitwichtigste Strauchbeerenfrucht. In keinem Bundesland wird so viel Sanddorn angebaut wie in Brandenburg. 2025 lag die Sanddornfläche Deutschlands bei 519 Hektar. Die Ernte erfolgte auf 118 Hektar. Die Erntemenge dieser Strauchbeerenart belief sich auf gut 271 Tonnen (Deutschland insgesamt 466 Tonnen).

Die Aroniabeeren, unter anderem auch als Schwarze Apfelbeeren bzw. Gesundheitsbeeren bekannt, wurden auf knapp 194 Hektar geerntet. Dies erfolgte vorzugsweise im ökologischen Anbau. Im Jahr 2025 war Brandenburg das bedeutsamste Anbauland von Aroniabeeren, knapp gefolgt von Bayern mit 184 Hektar.
Die Anbaufläche der Johannisbeeren ist um 6 Hektar auf 83 Hektar gestiegen.

15 Betriebe aus Potsdam-Mittelmark
Strauchbeeren wuchsen 2025 auf einer Fläche von 1.055 Hektar. Damit sank die Anbaufläche gegenüber 2024 um 38 Hektar. Der Anbau dieser Früchte erfolgte in 44 Betrieben. Rund 58 % der Brandenburger Strauchbeerenfläche wurden von 17 Betrieben nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.

Die Hälfte der Strauchbeerenanbaufläche Brandenburgs befand sich mit 531 Hektar im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Auch hier waren die Kulturheidelbeeren mit 352 Hektar bestimmend. In diesem Landkreis befassten sich 15 Betriebe mit der Strauchbeerenproduktion und damit 4 Betriebe weniger als im Jahr 2024.

Weitere Informationen:
www.statistik-berlin-brandenburg.de
www.statistik-bw.de

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