Nach den jüngsten Stürmen hat der spanische Agrarversicherer Agroseguro bereits Schadenersatzforderungen für mehr als 22.000 Hektar erhalten. Die geschätzte Entschädigungssumme beläuft sich auf 35 Millionen Euro, wobei es sich noch um einen vorläufigen Betrag handelt. Laut Direktor Sergio de Andrés könnte die Fläche letztlich fast 40.000 Hektar betragen.
Am stärksten betroffen war Andalusien. Vor allem in der Provinz Huelva wurde der Anbau von Beerenobst schwer getroffen. Agroseguro hat dort bereits mit den ersten Schadensbewertungen begonnen.
Allein in Andalusien wird der Schaden an versicherten Kulturen vorläufig auf mehr als 20 Millionen Euro geschätzt. Das ist eine erhebliche Summe, vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Gesamtschadenersatzzahlungen im gesamten Jahr 2025 auf 63 Millionen Euro beliefen. In den kommenden Tagen wird zusätzliches Personal eingesetzt, um die Schäden weiter zu erfassen.
Bislang ist klar, dass die anhaltenden starken Regenfälle, Überschwemmungen und starken Winde Schäden an Zitrusfrüchten, Gemüse, Beerenobst und Olivenbäumen verursacht haben, möglicherweise auch an weiteren Kulturen.
Quelle: efeagro.com