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Cooperativa Centro Sur, Granada:

"Wir schätzen, dass genau zu Beginn der Saison 30 Prozent der Spargelernte verloren gegangen sind"

Etwa ein Drittel der Anbauflächen für grünen Spargel in der Vega Baja del Genil, dem wichtigsten Anbaugebiet für dieses Gemüse in Granada und Spanien, steht nach den Überschwemmungen, die insbesondere die Gemeinde Huétor Tájar im Zuge des Sturmtiefs Marta schwer getroffen haben, weiterhin unter Wasser. Das Überlaufen des Baches Vilano und des Flusses Genil hat erhebliche Schäden an Feldern, Bewässerungsgräben, Bewässerungsinfrastrukturen und Verkehrswegen verursacht und die Gemeinde von der Straße abgeschnitten.

© FreshPlaza

"Wir schätzen, dass zwischen 25 und 30 % der Spargelproduktion in Huétor Tájar verloren gegangen sind, was etwa 3 Millionen Kilogramm Produkt entspricht, gerade zu Beginn der Saison", sagt José Antonio Gómez, Mitglied des Verwaltungsrats der Cooperativa Centro Sur. "In dieser Gegend regnet es auf nassen Boden, da wir bereits vor dem Durchzug dieses neuen Sturms viel Regen hatten."


Karte der überfluteten Parzellen rund um die Gemeinde Huétor Tájar

"Die Saison sollte unmittelbar beginnen. Tatsächlich waren die ersten Ernten in den früheren Anbaugebieten bereits eingebracht worden, während in den überschwemmten Gebieten in etwa 10 Tagen mit der Ernte begonnen werden sollte", erklärt José Antonio Gómez. "Zweifellos handelt es sich um einen erheblichen Verlust, der das für dieses Jahr geplante Wachstum in Bezug auf Anbaufläche und Produktion bremst. Andererseits profitieren andere Anbaugebiete von den Regenfällen."


Überschwemmungen in der Ortschaft Huétor Tájar

Spargel ist eine wichtige Kulturpflanze für die lokale Wirtschaft, da etwa 80 % der Bevölkerung direkt oder indirekt von dieser Tätigkeit abhängig sind, die mehr als 2.000 Genossenschaftsmitglieder und eine von der Europäischen Union anerkannte Ursprungsbezeichnung umfasst. Die Überschwemmungen drohen daher den Verlust zahlreicher Arbeitstage während einer Saison, die sich hauptsächlich zwischen März und Juni erstreckt.

Die Schäden betreffen insbesondere die Spargelanbaugebiete, aber auch historische Wasserinfrastrukturen wurden schwer beschädigt, da die zu Beginn des 20. Jahrhunderts umgeleiteten Flussläufe bei Hochwasser wieder ihren ursprünglichen Verlauf nehmen. Angesichts dieser Situation hat die Stadtverwaltung um Soforthilfe, die Ausweisung als schwer betroffenes Gebiet und ein spezielles Programm für die Beschäftigung in der Landwirtschaft gebeten, um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Katastrophe zu mildern.

Weitere Informationen:
Centro Sur, S.C.A
Ctra. de la Estación, s/n.
18360, Huétor Tájar. España.
Tel: +34 958332020
[email protected]
centro-sur.es

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