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Verkauf der ersten niederländischen Spargel bei Teboza gestartet

Bei Teboza, dem größten Spargelerzeuger der Niederlande, hat die Verkaufssaison für weißen Spargel wieder begonnen. "Vorige Woche haben wir bereits kleine Mengen geerntet, aber ab sofort können die Kunden sie auch genießen", sagt Will Teeuwen. Die Nachfrage nach dem Spitzenprodukt ist nach Angaben des Spargelerzeugers sehr groß. "Wir bekommen seit Wochen immer wieder Anrufe", sagt er.

© Teboza

Im vergangenen Jahr kündigte Teboza an, nicht mehr in den Treibanbau in den Niederlanden zu investieren. "Aber auf allen bestehenden Feldern werden wir weiterhin geheizten Spargel ernten, und wir verfügen über genügend Anbaufläche, um auch in den kommenden Jahren Treibspargel anzubauen. Wir werden jedoch keinen neuen Treibanbau in den Niederlanden starten, sondern dafür auf Spanien und Italien ausweichen."

"Der große Unterschied zu den vergangenen Jahren ist, dass wir für niederländische Verhältnisse wieder einen schönen Winter mit einer längeren Kälteperiode hatten. Das wirkt sich immer positiv auf den Spargel aus. Kälte sorgt dafür, dass die Pflanze mehr Ruhe bekommt und die Zucker besser in der Pflanze gespeichert werden. Dadurch werden die Spargel im Frühjahr schneller zum Wachsen angeregt, wodurch die Dicke zunimmt, was wiederum zu mehr Klasse I und Kilogramm pro Hektar führt."

© Izak Heijboer | FreshPlaza.de
Rob Timmermans, Frank Zanders, Maarten Jacobs und Will Teeuwen von Teboza auf der Fruit Logistica

Struktureller Rückgang der Anbaufläche
Die niederländische Spargelanbaufläche setzt auch in diesem Jahr ihren rückläufigen Trend fort. "Wir sehen, dass vor allem die kleineren Erzeuger Schwierigkeiten haben, alles zu schaffen, was dazu führt, dass die Erzeuger aussteigen. Die größeren Erzeuger werden zwar größer, aber der Rückgang geht schneller vonstatten als der Zuwachs an Anbaufläche", so Will weiter. "Wir könnten zum Beispiel gerne 100 Hektar mehr vermarkten, aber neben der Vermarktung muss man auch für gutes Land, Personal und Unterkünfte sorgen, und das ist keine leichte Aufgabe."

Deshalb ist Will über die Nachfrage nach Spargel überhaupt nicht besorgt. "Wir bekommen schon seit Wochen Anrufe, wenn der Spargel verfügbar ist. Das liegt auch daran, dass wir in anderen Jahren oft früher auf dem Markt waren. In diesem Jahr fangen wir bewusst etwas später an, auch um die Pflanzen richtig einwachsen zu lassen, und Anfang Februar ist ein guter Zeitpunkt, um zu beginnen."

Kälteimpuls
Die ersten Gewächshausspargel finden vor allem in Deutschland ihren Weg in die Gastronomie, den Foodservice und den Fachhandel. "Man spricht jetzt von Kilopreisen zwischen 20 und 25 EUR für Doppel-A. Das ist für den Handel noch nicht interessant", sagt Will. Den kommenden Wochen sieht er zuversichtlich entgegen. "Es hängt stark vom Wetter ab, aber wenn wir ein normales Frühjahr bekommen, könnte die Lieferung aufgrund des Kälteeinbruchs im Winter auch früher beginnen."

"Auch in unserem Anbaugebiet in Andalusien haben wir ungewöhnlich hohe Niederschläge, sodass sich auch dort die Produktion verzögert. Es ist nun das dritte Jahr in Folge, dass Spanien zu dieser Zeit mit viel Regen zu kämpfen hat, weshalb wir uns entschlossen haben, unseren grünen und weißen Spargel auch in Spanien in Foliengewächshäusern anzubauen. Wir befinden uns in einem kleinen Gewächshausgebiet, wodurch die Umstellung nicht so groß ist. Wir haben in den zurückliegenden Jahren auch italienischen weißen Spargel auf den Markt gebracht, der sehr gut angenommen wurde. Daher können wir bis zur KW 13-14 gut mit Produkten aus Südeuropa arbeiten", so Will abschließend.

Weitere Informationen:
Will Teeuwen
Teboza
Zandberg 14b
5988 NW Helden, Niederlande
Tel: +31 (0)77 307 1444
[email protected]
www.teboza.com

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