Der Bereich der Speiselagerkartoffeln wurde weiterhin von inländischen Offerten dominiert. Es stand eine Vielzahl an Varietäten bereit. Der Bedarf konnte mühelos gedeckt werden; die Unterbringungsmöglichkeiten hatten sich infolge des winterlichen Wetters eingeschränkt. In München intensivierten sich die Zufuhren auf Frankreich ein wenig. Generell verharrten die Notierungen oftmals auf dem bisherigen Niveau. Dies war auch bei den Speisefrühkartoffeln zu beobachten. Die zyprischen Importe wurden ruhig beachtet und aufgenommen.
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Rheinland-Pfalz:
Der Kartoffelmarkt bleibt weiter ohne wesentliche Änderungen. Qualitätsaspekte treten zunehmend in den Vordergrund, vom Angebotsüberhang machen Top-Qualitäten nur einen kleinen Anteil aus. Französische Herkünfte finden zunehmend Eingang in den Handel, weitere Angebotsmengen könnten aus Überhängen/Übergrößen bei den Pflanzkartoffeln entstehen.
Schleswig-Holstein:
Im Großhandelsgeschäft mit Kartoffeln blieben die Preise zuletzt unverändert. Für den hiesigen LEH steht weiterhin ein ausreichendes Angebot zur Verfügung, auch wenn die kalte Witterung die Logistik in vielen Bereichen behindert. Auch für die restliche Saison bleibt die Qualität entscheidend. Mängelpartien sind weder im Konsum noch in der Industrie abzusetzen. Für das umfangreiche Angebot sieht man auch zukünftig wenig Absatzmöglichkeiten. Im Versandgeschäft melden die Importregionen noch eigene umfangreiche Bestände. Für das Ostergeschäft könnte dagegen schon Importware aus Ägypten zur Verfügung stehen. Vorerst rechnet man weiter mit unveränderten Kursen. Die Chancen, Lagergeldaufschläge zu erzielen, sieht man vorerst kaum.
NRW:
Die Nachfrage am Speisekartoffelmarkt hat sich auf einem für Anfang Februar normalen Niveau eingependelt. Der übergebietliche Versand wird als zufriedenstellend, der Export als eher verhalten beschrieben. Die Situation für vertragsfreien Industrierohstoff bleibt desaströs. Auch das Kartoffelhandelshaus Weuthen spricht von einem enttäuschenden Speisekartoffelabsatz bei weiterhin unveränderten Speisenotierungen. Qualitäten lassen nach, besonders Silberschorf und Lagerdruck nehmen zu.
Niedersachsen:
Werbemaßnahmen, die der LEH in der vergangenen Woche nutzte, sorgten für eine moderate Nachfrage. Für schlechte Ware wurden laut BVNON noch nicht genügend Absatzwege gefunden.
Sachsen:
Die Notierungen in Sachsen blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert.
Hessen:
Auch im Land Hessen blieben die Notierungen weiterhin stabil.