Der Verkauf von Birnen läuft derzeit gut. „Die Birnen gehen wirklich überall hin. Man hört sogar hier und da, dass die Sortierkapazitäten nicht ausreichen", erzählt Arnold Wakker von der Handelsplattform Service2Fruit. „Auch qualitativ machen wir Fortschritte, was sich positiv auf die Preisgestaltung der unsortierten Partien auswirken dürfte."
"Beim Birnenexport sind wir nicht von einem einzigen Zielmarkt abhängig, und das ist ideal. So ist in den zurückliegenden Jahren auch Südeuropa voll dabei, was vor einigen Jahren noch nicht der Fall war. Das ist doch ein Unterschied zu den Äpfeln, die zum größten Teil auf dem heimischen Markt verkauft werden", fährt Arnold fort.
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Der Preis für unsortierte Conference-Birnen hängt stark von der Größe ab. "Partien mit einem Ausschuss zwischen 5 und 10 % werden zwischen 62 und 65 Cent verkauft, die groben zwischen 65 und 70 Cent und für die wirklich guten Birnen geht man schon in Richtung 75 Cent", sagt Arnold. Er erwartet für die kommenden Wochen keine gravierenden Veränderungen. "Aber hoffentlich wird sich im Laufe des Aprils mehr tun, wenn die weniger lange haltbaren Partien aus dem Verkehr gezogen werden und die Verfügbarkeit abnimmt."
Die Saison der Doyenné du Comice und der Beurré Alexander Lucas ist inzwischen vorbei. "Damit haben wir ein recht frühes Ende", stellt Arnold fest. "Die Saison der Comice-Birnen war nach dem Ab-Land-Verkauf nicht einfach, auch wegen der geringen Größe. Der Verkauf der Lucas war dagegen nicht schlecht. Damit will ich nicht sagen, dass die Ab-Land-Käufer etwas verdient haben, aber es war nicht so schlecht wie bei der Conference."
Eine Herausforderung in dieser Saison ist jedoch die Qualität der Äpfel. "Die sind nicht ganz so gut in Bezug auf Festigkeit und Haltbarkeit, aber das ist eigentlich schon die ganze Saison so. Auch beim Verkauf der Äpfel gibt es leider wenig Bewegung."
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