Die peruanische Tafeltraubensaison 2025/2026 geht mit einer moderaten Anpassung der Produktionsprognose zu Ende. Nach der vierten und letzten Schätzung von Provid wird das Gesamtexportvolumen 84,2 Millionen Kisten à 8,2 kg erreichen, mit einem voraussichtlichen Abschluss in KW 17.
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"Am Ende der KW 4 hatte Peru bereits mehr als 72 Millionen Kisten ausgeliefert, sodass bis zum Ende der Saison noch etwa 12 Millionen Kisten ausstehen. Diese Aktualisierung bedeutet eine Korrektur nach unten um fast 2 Millionen Kisten gegenüber den ursprünglichen Prognosen, die über 86 Millionen lagen. Im Laufe der Saison werden genauere Informationen verfügbar, sodass die Zahlen angepasst und an die tatsächliche Entwicklung angepasst werden können", erklärt Luis Miguel Vegas, Geschäftsführer von Provid (Peru).
Die Anpassung ist hauptsächlich auf produktive Faktoren zurückzuführen, die während der Saison beobachtet wurden, wie z. B. Wetterbedingungen, Ertragsschwankungen und Entscheidungen zum Anbau. "Es handelt sich nicht um eine strukturelle Veränderung, sondern um das natürliche Ergebnis einer Saison, deren Verlauf sich immer deutlicher abzeichnet", so Vegas.
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Aus geografischer Sicht zeigt die Saison ein unterschiedliches Verhalten. "Der Norden hat seine Lieferungen mit 38,5 Millionen exportierten Kisten, was 53 % der Gesamtmenge entspricht, praktisch abgeschlossen. Der Süden hingegen ist weiterhin in voller Aktivität und liefert 33,7 Millionen Kisten, was einem Wachstum von 5 % gegenüber der vorangegangenen Saison entspricht", so der Geschäftsführer von Provid.
Die Sortenumstellung ist nach wie vor einer der Schwerpunkte der Branche. Die kernlosen Trauben der Sorte White Seedless erreichten 42,8 Millionen Kisten, was einem Wachstum von 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es folgen die Red Seedless mit 18,6 Millionen Kisten (+5 %), während Red Globe und Black Seedless einen rückläufigen Trend verzeichnen. Sorten wie Sweet Globe, Autumn Crisp und Allison bauen ihre Präsenz im Exportangebot weiter aus.
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Bei den Zielmärkten bleiben die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 52 % der Lieferungen der wichtigste Markt, gefolgt von den Niederlanden und Mexiko, wobei letzteres im Vergleich zur letzten Saison ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnet.
Trotz der Anpassung der Zahlen ist die Gesamtbilanz positiv. "Die Saison zeigt eine Branche, die sich stärker an den Anforderungen des Marktes ausrichtet, mit einer wettbewerbsfähigeren Sortenstruktur und einer Anpassungsfähigkeit, die weiterhin von entscheidender Bedeutung ist", fasst er zusammen.
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