© abb growersDie peruanische Blaubeersaison neigt sich dem Ende zu. Fred Douven von abbGrowers blickt auf eine gute Saison zurück: "Wir haben mehr Mengen erhalten als in den vergangenen Jahren, nicht nur zahlenmäßig nach den El-Niño-Jahren, sondern auch prozentual im Vergleich zu den Vereinigten Staaten und Asien."
"Die Qualität der peruanischen Beeren fand ich persönlich etwas schwächer als in anderen Jahren. Sicherlich war nicht alles schlecht, aber das Land wird im Anbau immer reifer, was auch zu älteren Parzellen führt, aus denen eine weichere Beere stammt", fährt Fred fort. "Aber insgesamt haben wir eine sehr konstante Saison erlebt, ohne allzu große Preisschwankungen, weder nach oben noch nach unten."
"Mittlerweile dominiert fast ausschließlich Chile den Markt für Blaubeeren. Die Qualität aus Chile finde ich durchschnittlich bis gut. Die neuen Sorten haben die Qualität der chilenischen Beeren insgesamt verbessert, aber es gibt natürlich auch ältere Sorten auf dem Markt."

"Die Preise haben in dieser Saison in Chile sehr gut begonnen, sind aber jetzt etwas eingebrochen. Im Allgemeinen laufen die Verkäufe schnell und es gibt keine großen Lagerbestände auf dem Markt. Diejenigen, die Lagerbestände haben, haben wahrscheinlich falsch spekuliert", fährt Fred fort. "Aber die Nachfrage, auch aus dem niederländischen Einzelhandel, war sehr gut. Und ich freue mich daher auf die kommende europäische Saison."
"Es wird erwartet, dass Chile drei Wochen früher als ursprünglich erwartet vom Markt genommen wird. Ich denke daher, dass die Preise nach der Fruit Logistica in Berlin wieder steigen werden. Marokko und Spanien hatten Pech mit dem Wetter, sodass auch dort keine Lieferungen erfolgen. Zudem verlangen sie extrem hohe Preise."

Als allgemeinen Trend auf dem Beerenmarkt nennt Fred die enorme Zunahme neuer Züchter und Sorten auf dem Markt. "Heutzutage werden die neuen Sorten ohne allzu umfangreiche Produktionsversuche auf den Markt gebracht, und dann müssen die Erzeuger die Spreu vom Weizen trennen. Daher bleibt es die Kunst, Ruhe zu bewahren und abzuwarten, wie sich die Sorten entwickeln. Dabei fällt mir auf, wie viele Sorten im Low-Chill-Segment eingeführt werden und wie wenige High-Chill-Sorten, daran muss wirklich gearbeitet werden!"
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