Der Speisekartoffelabsatz im Januar sei nach Angaben der Weuthen GmbH bisher enttäuschend. Die Speisenotierungen bleiben derweil unverändert. Die Qualitäten lassen nach, besonders Silberschorf nimmt zu. Gute Qualität ist derzeit der einzige Schlüssel zum Markt. Abweichende Qualitäten finden hingegen aktuell keine Käufer.
Der Export Richtung Osteuropa sei weiterhin sehr schwach. Exporte Richtung Afrika haben sich auf sehr niedrigem Preisniveau etwas belebt. Die Transportkosten Richtung der Seehäfen sind oftmals höher als der Warenwert, heißt es weiter.
Speisezwiebeln:
Der Zwiebelexport scheint sich währenddessen zu beleben, jedoch nur für grobe Zwiebeln in einer TOP Qualität. Es gibt insgesamt einen deutlichen Exportüberschuss im ersten Vermarktungshalbjahr, dagegen steht eine große Ernte. Kontraktware fließt derweil planmäßig ab, während der Angebotsdruck von minderwertiger Qualität bleibt. Probleme mit Bakterienfäule, Fusarium und vermehrt Keimung nehmen zu.
Der Export Richtung Osteuropa sei weiterhin schwach mit Preisen an der unteren Preisskala.
Der Zwiebelabsatz in Richtung LEH sei hingegen zufriedenstellend, wobei das Angebot reichlich ist.
Quelle: Weuthen GmbH