Die Regionalregierung von Piura hat einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die Pilzkrankheit Fusarium unternommen, die den biologischen Bananenanbau schwer getroffen und viele Erzeuger in dieser Region im Norden Perus in finanzielle Schwierigkeiten gebracht hat. Es wurde ein Rotationssystem eingerichtet, bei dem Bananen vorübergehend durch andere Kulturen ersetzt werden, um eine weitere Ausbreitung des Pilzes zu verhindern.
Im Bezirk La Huaca in der Provinz Paita haben sich Erzeuger für Wassermelonen als alternative Kulturpflanze entschieden. Insgesamt wurden sechs Hektar bepflanzt, von denen inzwischen 3,5 Hektar abgeerntet wurden. Diese Parzellen lieferten durchschnittlich 30 Tonnen pro Hektar.
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Man hat sich für die Sorte AGP entschieden. Die Anbaukosten liegen bei etwa 3.000 EUR pro Hektar. Die Erzeuger gehen davon aus, dass der Ertrag pro Hektar weiter steigen wird, sobald auch die anderen Parzellen abgeerntet sind.
Die meisten Wassermelonen sind für den lokalen Markt bestimmt. Ein kleiner Teil wird in Ecuador verkauft. Der aktuelle Marktpreis liegt bei etwa 0,18 EUR pro Kilo. Dieser Preis ist für die Erzeuger attraktiv genug, um Wassermelonen in ihren Fruchtfolgeplan aufzunehmen.
Die Regionalregierung bietet weiterhin technische Unterstützung vor Ort an. Damit will sie den Obstsektor in der Region zukunftssicher machen.
Weitere Informationen:
Dirección Regional de Agricultura de Piura
www.gob.pe