Die griechischen Birnenvorräte sind in diesem Jahr aufgrund der Schäden, die die Produktion durch den starken Frost im vergangenen Frühjahr erlitten hat, äußerst begrenzt. Dies ging jedoch nicht mit einer ununterbrochen starken Nachfrage nach den geringen verfügbaren Mengen einher.
© ASEPOP Tirnavos
Lampros Delas, Präsident der landwirtschaftlichen Genossenschaft ASEPOP Tirnavos, bemerkt: „Der Markt entwickelt sich wie schon das ganze Jahr 2025 über. Reibungslos, aber ohne starke Aktivität. Die hohen Preise für die begrenzten Birnenmengen führen zu einer eher zögerlichen Nachfrage. Dennoch ist zumindest auf dem heimischen Markt ein Anstieg des Produktflusses um 10 % im Vergleich zur Weihnachts- und Neujahrszeit zu verzeichnen. Dies war zu erwarten, da die Verbraucher zu dieser Zeit den Kauf von Fleischprodukten priorisierten."
„Dennoch war der Auftragseingang nicht durchgehend kontinuierlich. Aufgrund der geringen Mengen haben wir es vermieden, uns auf Lieferprogramme festzulegen, die unseren Stammkunden, wie beispielsweise denen in Rumänien, Produkte vorenthalten würden", fügt Herr Delas hinzu und betont, dass dies die Entscheidung ist, die alle griechischen Birnenhändler in diesem Jahr getroffen haben.
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In Bezug auf die Entwicklung der Lagerbestände merkt er an: „Alle Größen sind verfügbar. Die Langzeit-Kühlkammern werden nach und nach geöffnet, um die noch unsortierten Produkte freizugeben. Derzeit sind 60 % dieser Kammern geöffnet, und ich gehe davon aus, dass die restlichen bis März geöffnet werden. Wir verkaufen vorsichtig, und die Preise werden auf einem zufriedenstellenden Niveau gehalten."
Einer der Hauptmärkte für die Produkte von ASEPOP Tirnavos ist Bulgarien, das seit diesem Jahr zur Eurozone gehört. „Angesichts der begrenzten Birnenmengen, die in diesem Jahr verfügbar sind, können wir noch nicht sagen, ob diese Veränderung für uns ein günstigeres Umfeld schafft oder nicht. Wir müssen bis zum Sommer warten, wenn Pfirsiche und Nektarinen verkauft werden, um die Auswirkungen dieser Veränderung zu sehen", erklärt der Präsident der griechischen Genossenschaft.
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Abschließend merkt er an, dass die Blockaden von Straßen und Zollstellen mit Traktoren keine gravierenden Auswirkungen auf den Transport der Birnen haben: „Eine Verzögerung von einigen Stunden bei der Lieferung der Produkte hat natürlich keinen Einfluss auf die Produktqualität oder unsere Planung. Die Transportkosten sind um 10 % gestiegen, aber das ist für den Markt verkraftbar und belastet uns in keinem Fall."
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