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Ziya Sizgin von der UvaFruit Handels GmbH:

"2025 war für die türkischen Exporteure leider kein berauschendes Jahr"

Mit der letzten Anlieferung an Bio-Granatäpfeln am 21.1. steuert die diesjährige Kampagne nun ihrem Ende entgegen. „Die Saison startete Ende Oktober planmäßig und endet – analog zu den Vorjahren – in der zweiten Januarhälfte", berichtet Ziya Sizgin von der UvaFruit Handels GmbH mit Sitz in Wien. „Wir konnten auch in diesem Jahr wieder ausgewählte LEH-Partner sowie Großhandelskunden am österreichischen Inlandsmarkt zuverlässig mit konventioneller und Bio-Ware beliefern. Zu den weiteren Absatzmärkten zählen vor allem Deutschland und Großbritannien." Konventionelle Granatäpfel können voraussichtlich noch bis in den März hinein vermarktet werden.


Bio-Granatäpfel türkischen Ursprungs werden seit nunmehr sechs Jahren dem österreichischen LEH offeriert.

Aufwärtstrend bei Bio-Granatäpfeln
Zum Saisonende zieht Sizgin eine durchweg positive Bilanz: „Wir hatten die gesamte Kampagne hindurch keinerlei nennenswerte Qualitätsprobleme, und auch die Verfügbarkeiten waren durchgehend stabil. Lediglich zum Saisonpeak kurz vor Weihnachten war die Mengenversorgung stellenweise etwas angespannter, was unter anderem auf die erhöhte Werbeaktivität im LEH zurückzuführen war. Man merkt deutlich, dass sich türkische Bio-Granatäpfel zunehmend etablieren, insbesondere am österreichischen Markt. Sowohl im Großhandel als auch im LEH konnten wir unsere Absatzmengen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifachen. In Deutschland ist der Markt hingegen kompetitiver, da die türkische Ware dort in direktem Wettbewerb mit spanischen Früchten der etablierten Sorte Wonderful steht."


In der Türkei wird primär die Sorte Hicaz erzeugt.

Frühjahrsfröste führten zu moderaten Mengeneinbußen
Insgesamt fielen die türkischen Granatapfelerträge in diesem Jahr leicht unterdurchschnittlich aus, was zu einem moderaten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr geführt habe, führt der Importeur weiter aus. „Obwohl wir über das gesamte Obstportfolio hinweg auf ein insgesamt sehr solides Vermarktungsjahr zurückblicken können, war 2025 aus Sicht vieler türkischer Exporteure aufgrund klimatischer Einflüsse herausfordernd. Frostbedingte Ernteeinbußen führten insbesondere bei Granatäpfeln und Quitten zu spürbaren Mengenrückgängen", resümiert Sizgin, der über eigenen Vertragsanbau sowie eine moderne Sortier- und Packstation im südwesttürkischen Anbaugebiet Antalya verfügt.

© UvaFruit Handels

Zitrussaison in vollem Gange
Aktuell liegt der Fokus der UvaFruit Handels GmbH auf dem Import und Vertrieb türkischer Zitrusfrüchte. Mandarinen und Zitronen stehen dabei im Mittelpunkt, ergänzt durch Grapefruit und Orangen. „In weiten Teilen der Türkei ist es derzeit sehr regnerisch. Dennoch sind wir mit den verfügbaren Mengen bei Mandarinen der Sorte Murcott (oben im Bild) bislang zufrieden. Türkische Zitronen sind aktuell knapp und preislich auf hohem Niveau – nicht nur in der Türkei, sondern auch in anderen Ursprungsländern", so Sizgin abschließend.

Weitere Informationen:
Ziya Sizgin
UvaFruit Handels GmbH
Großmarkt Wien-Inzersdorf
Tel: +43 1 615 07 47
[email protected]
www.uvafruit.at

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